Gegen Blutkrebs – das Registrieren

Hallo ihr Lieben,

in diesem Post habe ich euch darüber berichtet, dass ich mich in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eintragen lassen möchte. Ich habe auch wirklich schnell nach meinem Anruf dort das Selbstregistriererset zugeschickt bekommen (kein silberner Koffer … ), konnte mich aber wegen Krankheit(en) erstmal nicht selbst testen. Jetzt habe ich es aber endlich geschafft! Und es ist wirklich total leicht :)

Schritt 1: Briefumschlag aus dem Kasten nehmen und öffnen.

Schritt 1: Briefumschlag aus dem Kasten nehmen und öffnen.

Schritt 2: Papiere ordnen. Nach einem Anschreiben gibt es auch noch einen Spendenaufruf (rechts), ein Infoblättlein, in dem sich das Registrierungsformular befindet (links oben) und dann das Selbsttest-Sets (links unten).

Schritt 2: Papiere ordnen. Nach einem Anschreiben gibt es auch noch einen Spendenaufruf (rechts), ein Infoblättlein, in dem sich das Registrierungsformular befindet (links oben) und dann das Selbsttest-Sets (links unten).

Schritt 3: Infoblatt öffnen. Hier findet ihr sowohl das Registrerungsformular als auch erneut nähere Infos über die Knochenmarkspende.

Schritt 3: Infoblatt öffnen. Hier findet ihr sowohl das Registrierungsformular als auch erneut nähere Infos über die Knochenmarkspende.

Schritt 4: Formular ausfüllen und 2x (!) unterschreiben.

Schritt 4: Formular ausfüllen und 2x (!) unterschreiben.

Schritt 5: Der Selbsttest. Auf dem Registrierungsformular sind 2 Etiketten mit eurer Spendernummer und eins davon klebt ihr unten rechts in die Ecke auf dem bunt bedruckten Umschlag.

Schritt 6: Selbsttest öffnen und Infos lesen. Sind wirklich eindeutig und nicht schwer zu verstehen. Ihr müsst euch den Mund ausspülen und ich hab mir für die beiden Stäbchen noch meinen Zahputzbecher geholt, denn nach dem Wangenabstrich müssen die Stäbchen 5 Minuten trocknen, wobei es wichtig ist, dass sie nichts anderes berühren!

Schritt 6: Selbsttest öffnen und Infos lesen. Sind wirklich eindeutig und nicht schwer zu verstehen. Ihr müsst euch den Mund ausspülen und ich hab mir für die beiden Stäbchen noch meinen Zahputzbecher geholt, denn nach dem Wangenabstrich müssen die Stäbchen 5 Minuten trocknen, wobei es wichtig ist, dass sie nichts anderes berühren!

Schritt 7: Stäbchen trocknen lassen, in den bunt bedruckten Umschlag stecken, diesen zukleben und mit dem Formular in den weißen Umschöag schieben. Diesen frankieren, ab in den Briefkasten damit – fertig.

Easy oder was? Jetzt bin ich mal gespannt, wie es weitergeht. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Derweil … was ist mit euch? Habt ihr Zeit und “Lust”, euch zu registrieren? Was haltet ihr davon?

Outfit 2

Es ist Frühling! Ich möchte viel draußen sein, ich möchte die Sonne auf meiner Haut spüren. Kathi und ich haben das wundervolle Frühlingswetter genutzt und uns in unseren Park geschlichen, wo wir relativ unbeobachtet wunderbare Fotos gemacht haben. Wir wollen jedes kleine Shooting unter ein bestimmtes Motto setzen, und das des heutigen Outfits ist einem Song von Kid Rock entnommen:

 motto

Also, lasst euch inspirieren und mit Vorfreude auf den Frühling erfüllen!

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xxx

 

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Schuhe: mystyle | Rock: Flohmarkt in Australien | Top: Pimkie | Bluse: 2nd Hand Shop in Australien | Tasche: Flohmarkt | Armreif: Tolles Brett | Ohrringe: Flohmarkt

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 Was ist eure Lieblingsjahreszeit? Was ist euer Frühlingsaccessoire? Wo haltet ihr euch am liebsten auf, was tut ihr am liebsten im Frühling?

Ein Regenbogen

In der Krippe haben wir Buntstifte, mit denen man, wenn man sie in Wasser taucht, auch tuschen und sich schminken kann. Und vor einer Woche hatten die Kinder Lust dazu. Und verrückt wie wir sind, haben eine Kollegin und ich beschlossen, dass auch wir mehr Farbe in unserem Leben brauchen.

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Später bin ich rüber in den Kindergarten gegangen und wurde erstaunt begrüßt von den “Großen”.

“Was bist du denn?”
“Was könnte ich denn sein?”
“Ich weiß! Du bist ein Regenbogen!”

Eins der schönsten Dinge, als die ich je bezeichnet wurde. Ein Regenbogen!! Wie wundervoll Kinder sind.

 

 

 

Urteilen – Eine Geschichte aus der Zeit von Laotse.

Hallo ihr Lieben,

ich habe das Gefühl, manchmal macht sich jemanden einen Spaß daraus, über Nacht, während eines Schultages oder auch innerhalb weniger Minuten einfach mein Leben zu nehmen, es ordentlich durchzuschütteln und dann unauffällig an seinen Platz zurückzulegen. Wenn ich wieder hinschaue, ist alles anders als vorher, und das wird mir zu viel. Ich verstehe die Veränderungen nicht, bin nicht mit ihnen einverstanden, sie verwirren mich, sie machen mich traurig, ich kann nicht mit ihnen umgehen und ich wünsche mir mein Leben zurück, weil ich mich, so wie es war, gut in ihm zurechtgefunden habe.

Dann erinnere ich mich daran, das, was geschieht, als das Beste für diesen Augenblick anzusehen, auch, wenn ich den Sinn hinter der Veränderung, der Herausforderung oder des Schicksalsschlages nicht, nein, noch nicht verstehe. Ich atme ein, atme aus und lasse mich einfach fallen, lasse mich mitten ins Leben fallen, denn das ist der Ort, an dem ich sein möchte. Ich lasse mich tragen und vertraue – ich vertraue einfach ins Universum hinein und hoffe, dass es dort jemanden gibt, Gott?, der sich meiner Hoffnung und meinem Vertrauen verbunden fühlt.
Es gibt eine wunderbare Geschichte, die ich zu diesem Thema mit euch teilen möchte, und ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst.

***

Die nachfolgende Geschichte trug sich zur Zeit Laotses in China zu und Laotse liebte sie sehr. Ein alter Mann lebte in einem Dorf, sehr arm, aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd. Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber der Mann sagte dann: “Dieses Pferd ist für mich kein Pferd, sondern wie ein Mensch. Und wie könnte man einen Menschen, einen Freund verkaufen?” Der Mann war arm, aber sein Pferd verkaufte er nie.

Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: “Du dummer alter Mann! Wir haben immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück!”
Der alte Mann sagte: “Geht nicht so weit, das zu sagen. Sagt einfach: das Pferd ist nicht im Stall. So viel ist Tatsache; alles andere ist Urteil. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich nicht, weil dies ja nur ein Bruchstück ist. Wer weiß, was darauf folgen wird?” Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bißchen verrückt war.

Aber nach 15 Tagen kehrte eines Abends das Pferd plötzlich wieder zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte auch noch ein Dutzend wilder Pferde mit.
Und wieder versammelten sich die Leute und sie sagten: “Alter Mann, du hattest Recht. Es war kein Unglück, es hat sich tatsächlich als ein Segen erwiesen.” Der Alte entgegnete: “Wieder geht ihr zu weit. Sagt einfach: das Pferd ist zurück. Wer weiß, ob das ein Segen ist oder nicht? Es ist nur ein Bruchstück. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem einzigen Satz – wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?” Dieses Mal wussten die Leute nicht viel einzuwenden, aber innerlich wussten sie, dass der Alte Unrecht hatte. Zwölf herrliche Pferde waren gekommen …

Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn, der begann, die Wildpferde zu trainieren. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich die Beine. Wieder versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie. Sie sagten: “Wieder hattest du Recht! Es war ein Unglück. Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen und er war die einzige Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor.” Der Alte antwortete: “Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit. Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob das ein Unglück oder ein Segen ist. Das Leben kommt in Fragmenten und mehr bekommt ihr nie zusehen.”

Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er verkrüppelt war. Der ganze Ort war von Klagen und Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war, und man wusste, dass die meisten der jungen Männer nicht nach Hause zurückkehren würden.
Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: “Du hattest Recht, alter Mann – es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir. Unsere Söhne sind nun für immer fort.” Der alte Mann antwortete wieder und sagte: “Ihr hört nicht auf zu urteilen. Niemand weiß! Sagt nur dies: dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Doch nur Gott, nur das Ganze weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.”

Im Urteilen sind wir nicht eins mit dem Ganzen. Wir sind mit Bruchstücken beschäftigt und aus kleinen Dingen ziehen wir voreilige Schlüsse. Im Urteilen bleiben wir stehen und trennen uns vom Wachstum. Der Verstand neigt zum schnellen Urteilen, denn für ihn ist es immer beunruhigend, in Bewegung zu bleiben. Tatsächlich ist die Reise nie zu Ende. Der Pfad endet – ein anderer beginnt, die ein Tür schließt sich, eine andere öffnet sich. Wir erklimmen einen Gipfel, es gibt einen höheren Gipfel. Gott ist eine endlose Reise. Die Menschen, die mutig genug sind, sich über das Ziel keine Sorgen zu machen, die mit der Reise zufrieden sind, einfach nur im Augenblick leben und in ihn hineinwachsen, diese Menschen sind fähig, mit dem Ganzen zu gehen.

***

Aus dem Mund von … Liz Gilbert

eatpraylove

Eat Pray Love, ein Buch, das ich wirklich vorsichtig gelesen habe. Im ersten Teil habe ich mich so sehr wiedergefunden, dass ich Angst hatte, den zweiten Teil anzufangen und ihn nicht zu mögen. Doch auch der zweite Teil hat mich verzaubert und der dritte hat mich viel gelehrt, auch wenn es der Teil ist, mit dem ich mich am wenigsten identifizieren kann. Dieses Buch ist einfach wundervoll und ich kann es nur jedem empfehlen, der noch auf der Suche ist nach sich selbst und dem, was ihn glücklich machen könnte.

Was diesen Spruch betrifft … über Liebe zu sprechen ist ganz schön schwer, denn Liebe spricht man nicht, man fühlt sie. Oder man fühlt sie nicht. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und handelt so, wie er sich am geschützten fühlt.
Ich habe auch schon die ein oder andere Schramme davongetragen und etliche linke Haken und fiese Tritte einstecken müssen. Ich denke, ich kann guten Gewissens sagen, dass ich etwas versucht habe. Nicht nur für die romantische Liebe, auch für meine anderen Lieben. Und natürlich jammert mein Herz, wenn es merkt, dass ich mal wieder trotz unverfärbter Brille in ein Herzchaos laufe. Aber ich habe auch viel gelernt im Laufe der Jahre und Liebeleien und bin stolz darauf. Ich kann immer noch lieben und habe keine Angst mehr davor. Ich kann offen sein und verschenke Teile von mir, auch wenn die Möglichkeit besteht, dass ich sie später eingestaubt oder zerdrückt wieder entgegengepfeffert bekomme. Und für diesen Mut, den ich erworben habe, bin ich dankbar und würde immer wieder etwas versuchen und riskieren.

Wie sieht es bei euch aus? Was habt ihr riskiert? Hat es sich gelohnt? Was habt ihr gelernt und was habt ihr geschenkt bekommen für euren Mut?
Habt ihr das Buch gelesen? Was meint ihr?

Café im Torhaus

Wenn meine Vera-Freundin und ich uns treffen, probieren wir immer neue Cafés aus, die einer von uns entdeckt hat. Manchmal bleibt es bei dem einen Besuch, manchmal aber verlieben wir uns in ein Café, das wir dann auch mal öfter besuchen.

Anfang Februar haben wir ein ganz wunderbares Café heimgesucht, das ich euch nicht vorenthalten möchte und das ihr unbedingt besuchen solltet, wenn ihr mal im schönen Hildesheim seid.

Das Café im  Torhaus liegt in der Altstadt, die an sich schon einen Besuch wert ist. Es liegt versteckt in einem großen Hinterhof, den man durch ein großes Tor betritt. Von außen ist es schön, aber recht unspektakulär anzusehen, doch innen fühlt man sich sofort wohl. Es ist hell und modern eingerichtet, aber gleichzeitg ist es gemütlich und versprüht einen altmodischen Charme.

Die Kuchenauswahl ist klein, aber fein und alles ist selbstgebacken. Die Bedienung ist freundlich und die Preise sind okay. Mein Lieblingsstück ist der pinke Schrank und mein Lieblingsplatz hinten links in der Ecke. Da kann ich mich gemütlich in die Ecke mummeln, Schuhe abstreifen und einfach entspannen. Fast wie daheim.

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Hereinspaziert!

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Wunderbar gemütlich – und der Schrank … !

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Leckerer Kiwi-Kuchen <3

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Die liebste Vera-Freundin!

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Ich in meiner Ecke.

Ich kann dieses Café nur empfehlen. Ich selber war 2x da zum Kaffeetrinken, aber es gibt auch einen Mittagstisch, jeden Tag etwas anderes, aber alles klingt richtig lecker und auch die Preise scheinen angemessen zu sein. Leider gibt es keine Internetseite, und darum gebe ich euch die Adresse und Öffnungszeiten.

Mo – Fr 12-18h
Sa 11-18h
So 15-18h
Kesslerstraße 57
31134 Hildesheim
Telefon: 0049 1777161172

Habt ihr Stammcafés oder Kneipen oder seid ihr auch so abenteuerlich veranlagt und probiert immer neue Orte aus?

Outfit 1 – Stell dich mit mir in die Sonne oder geh mit mir ein kleines Stück.

Hallo ihr Lieben, ich will schon seit einiger Zeit eine Kategorie für meine Outfits erstellen und nun konnte ich diesen Wunsch endlich verwirklichen. Die wundervolle Kathi und ich haben uns die schönsten Plätze nah und fern ausgesucht und werden nun hoffentlich im inmitten der Klausurenphase einsetzenden Frühling dazu kommen, ein paar tolle Fotos zu machen.

Nach dem ersten “Fotoshooting” haben wir uns auch ein kleines Konzept überlegt, wie wir diese in Zukunft aufziehen wollen, das werdet ihr dann sehen. In jedem fall hoffe ich, euch damit zu inspirieren, aber nachzukaufen gibt’s die meisten meiner Outfits wohl nicht. Die Quellen sind recht eigenwillig gewählt, manchmal weiß ich gar nicht mehr, woher etwas kommt, aber seht doch erstmal selbst, welches Outfit wir im Februar fotografiert haben.

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Schuhe: my style| Kleid: in Australien geschenkt bekommen| Jacke: Tantes Kleiderschrank | Schal: C&A | Kette: Oma & Opa | Armreif: andere Oma | Ohrringe: Modeschmuck | Tasche: Oma & Opa

Und hier ist die wundervolle Katharina, die diese Fotos gemacht hat. Nochmals ein großes, großes Dankeschön!

kathi