Guten Morgen, liebe Sorgen …

… seid ihr auch schon alle da, habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar.

 

Einen guten Morgen wünsche ich euch!

Jetzt, wo bei mir die Schule wieder losgeht, merke ich, wie unglaublich angespannt ich nach gerade mal 3 Tagen Schulbank drücken schon wieder bin. “Keine Zeit”, “Viele Termine”, “Ich schaff das alles nicht”. Dabei hat es noch nicht mal richtig angefangen … puh. Ich hoffe, dass es euch nicht so geht, dass ihr eine gute Balance findet zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Zeit und keine Zeit, zwischen Entspannung und Auspowern. Und damit morgens der Start in einen wunderbaren Tag leichter fällt, hier eine kleine Hilfe, wie man den Tag beginnen kann:

sunyoga - Kopie

Kleine Morgengymnastik

Ich stehe mit dem richtigen Fluß auf,

öffne das Fenster meiner Seele,

verbeuge mich vor allem, was liebt,

wende mein Gesicht der Sonne entgegen,

springe ein paar Mal über meinen Schatten

und lache mich gesund.

 

Globus, dreh dich – Des Rätsels Lösung

Liebe Lebensmaler,

ich habe euch ja neulich ganz kryptisch die Frage gestellt, ob ihr eine Idee habt, wohin in der Welt ich mich mit meinem Backpack verkrümelt habe. Ich habe mir nun die Zeit genommen, einige meiner Fotos zu sortieren und zu bearbeiten und finde, ich kann das Rätsel langsam auflösen.

Meine Freundin Inge, die aus Holland stammt, ist vor kurzem umgezogen und hat mich postwendend zu sich eingeladen. Wir haben uns 2011 in Neuseeland kennengelernt und sind seitdem stetig in Kontakt. Da ich meine 3 Monate dauernden Ferien irgendwann nicht mehr sinnvoll zu füllen wusste, lag es nahe, dass ich meinen Rucksack mal wieder packe und somit habe ich mich sehr gefreut über die Einladung. Mit dem Länderticket der Bahn ging es für überraschend günstige 34€ über Hannover und Amersfoort nach Den Haag. Ein bißchen Wissen to go zur drittgrößten Stadt Hollands gibt’s in den folgenden Posts.

Nach meiner Ankunft an einem Freitagnachmittag haben Inge und ich uns abends zum Strand “Scheveningen” aufgemacht. Der Stadtteil Schevingen liegt 6km vom Stadtzentrum entfernt und zunächst war er nur ein kleines Fischerdörfchen, mauserte sich aber mit der Zeit zum größten Seebad der Niederlande.

kurhaus

Das Kurhaus vom Strand aus – davor die Strandbars und Buden. Ich finde, es hat etwas Magisches.

Für mich dominierend war das “Kurhaus” direkt an der Strandpromenade. Was 1818 als einfaches, hölzernes Badehaus begann, wurde über die Jahre vergrößert, verändert, erweitert, abgerissen und umgebaut. Es wurde 1884/85 als Kurhaus neueröffnet und diente als solches 84 Jahre lang, seit 1979 wird es als Hotel betrieben und steht unter Denkmalschutz. Es ist der Bauweise barocker Schlösser nachempfunden und sieht sowohl bei Tag als auch beleuchtet bei Nacht sehr eindrucksvoll aus. Die Promenade zwischen Kurhaus und Strand ist gesäumt von Restaurants, Geschäften, kleinen Lokalen und immer wieder Bänken zum Verweilen, Staunen, Entspannen. Zu speziellen Anlässen sind Attraktionen geboten und der Spaziergang bekam die Note eines Jahrmarktbummels:

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Jahrmarkt bei Nacht – der Traum eines jeden Kindes (und meiner natürlich ebenso).

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Ein altmodisch anmutendes Karussel – bezaubernd!

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Farbenspiel bei Nacht.

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Ein magischer Ritt gefällig? Aufsitzen bitte!

Ich inhalierte tief die salzige Seeluft, in der Abenddämmerung sah der Himmel wunderschön aus und ich konnte es nicht erwarten, das angekündigte Feuerwerk zu sehen, denn an meinem ersten Wochenende in Den Haag sollte das alljährliche “Vuurwerk Festival” stattfinden. Bei diesem für die Zuschauer kostenlosen Feuerwerkswettbewerb treten verschiedene Länder gegeneinander an, die alle mit demselben Budget ein Feuerwerksspektakel zusammenstellen, das von 11 bis zu 13 Minuten dauern muss bzw. darf. Doch zunächst fesselte eine Trommlergruppe Inges und meine Aufmerksamkeit. Mit lauter (und vor allem lauten) verschiedenen Trommeln ging diese Truppe über die Promenade und stoppte hin und wieder, um das rhythmische Wummern mit einstudierten Tanzeinlagen zu begleiten. Ohne je die beeindruckende Trommelei zu unterbrechen bewegten sich die Musiker entlang der Promenade.

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Die Trommlergruppe bei ihrer Performance.

Später begaben Inge und ich uns auf den Sandstrand, suchten uns eine geeignete Position und warteten gebannt auf den Start des bunten Spektakels. Ich habe versucht, so gute Fotos wie möglich zu schießen, aber ich achte bei solchen Veranstaltungen immer darauf, nicht nur alles durch die Linse für “danach” festzuhalten, sondern auch in dem Moment selbst das Dargebotene wahrzunehmen. Darum habe ich bewusst irgendwann aufgehört, zu fotografieren und darauf vertraut, dass ein paar der ersten Fotos schon okay sein werden. Hier kommt meine Ausbeute der zwei Länder, die an diesem Abend miteinander wetteiferten:

(Ich probiere zum ersten Mal die Diashow aus, für Rückmeldung wäre ich dankbar: gut, schlecht, Verbesserungspotentital, Tips? Danke!)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach dem Feuerwerk machten Inge und ich uns auf die Socken, zusammen mit den abertausend anderen Besuchern, die sich die Farbenpracht angesehen hatten. Wir pilgerten gemeinsam zur Straßenbahn-haltestelle, stempelten unsere Karten und ließen uns in der Bahn erschöpft, durchgefroren und vor allem glücklich auf zwei freie Plätze sinken. Zu Hause angekommen gab es einen Tee zum Aufwärmen, warme Socken und voller Vorfreude auf diesen wunderbaren Aufenthalt schlüpfte ich in mein Bett. Nächster Tag – nächste Erkundungstour. Ich hoffe, ihr kommt mit! :)

Aus dem Mund von … Snow Patrol

Ich mag dieses Lied von Snow Patrol sehr gerne, denn meiner Meinung nach erzählt es von einer liebevollen Beziehung, die auf Verständnis, Vertrauen und gegenseitiger, aufrichtiger Liebe basiert. Wer wünscht sich so etwas nicht?

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Globus, dreh dich …

Liebe Lebensmaler,

ich bin gerade wieder mit Rucksack und Kamera in der Welt unterwegs. Lange dauert die Reise diesmal aber (leider) nicht, ich bin bald zurück mit schönen Fotos und Geschichten. Habt ihr eine Idee, wo ich sein könnte? Dann hinterlasst mir einen Kommentar, ich freue mich darauf! Wer als erstes richtig rät, kann sich, wenn er/sie mag, über eine Postkarte freuen! :)

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DIY – Schreibtischunterlage

Heute möchte ich euch fix zeigen, wie ihr eine Schreibunterlage kreieren könnt, die eurer eintönigen Arbeit am Schreibtisch eventuell etwas Farbe und Fantasie einhaucht.
Ich bin eine leidenschaftliche Reisende und so habe ich mir eine Schreibtischunterlage gestaltet, die mich direkt vom Schreibtisch in die Ferne befördert.

????????????????????????Ihr braucht:

  • (Reise-)Kataloge eurer Wahl
  • Schere, Stifte
  • A3-Blätter
  • Tusche, versch. Pinsel, Zahnbürste, …
  • Kleber, schwarzer Fineliner
  • Geld zum Laminieren
  • Tesafilm

Ich habe mir Reisekataloge von Tchibo besorgt, die Bilder aus aller Welt daraus ausgeschnitten und mir auf der Rückseite notiert, was auf dem Bild zu sehen ist und wo. Diese Kataloge habe ich gewählt, weil sowohl die Bilder als auch das Papier von guter Qualität sind. Die Bilder habe ich, so gut es ging, geographisch geordnet auf kleine Häufchen gelegt.
(Kleiner Tip hier: diese Basteleinheit eignet sich gut, um Kinder und Jugendliche an die Arbeit mit Atlas und Globus heranzuführen und ihre Geographiekenntnisse etwas zu fördern!)

Dann habe ich A3 Zeichenblockbätter mit Tusche einfach frei Hand farblich und unterschiedlich gestaltet (wässrig, dick, mit Zahnbürstenspritztechnik, …). Dabei habe ich darauf geachtet, welche Farben in den Bildern vorkommen, die später auf das Blatt kommen, damit alles gut harmoniert.

Nachdem die Blätter getrocknet waren, habe ich die Reisebilder probegelegt und verschoben, bis es mir optisch gefallen hat. Nachdem ich mir die Notizen auf den Rückseite eingeprägt hatte, habe ich die Bilder festgeklebt und die Informationen dann mit schwarzer Farbe und Pfeilen unter den Bildern notiert.

Als alle Bilder festgeklebt und beschriftet waren, habe ich alles eingepackt und bin in einen Copyshop gefahren, wo ich die Kunstwerke laminieren lassen habe. Dann ging’s heim und die einlaminierten Blätter wurden mit Tesa verbunden und auf dem Schreibtisch fixiert. Und schon können die (Traum-)Reisen losgehen.

Eure Unterlagen könnt ihr natürlich nach euren Vorlieben gestalten: Lebensmittelkataloge und ausgediente Kochbücher für Herdkünstler, Gartenratgeber und Blumenmagazine für Gründäumlinge, Automagazine für Vielfahrer, Jagdmagazine für Jäger und Sammler, Natur- und Wanderführer für Naturverbundene, dünne Stoffmuster für flinke Finger, Kalenderblätter, Fotos, hübsches Geschenkpapier … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Was haltet ihr davon?