DIY – Schreibtischunterlage

Heute möchte ich euch fix zeigen, wie ihr eine Schreibunterlage kreieren könnt, die eurer eintönigen Arbeit am Schreibtisch eventuell etwas Farbe und Fantasie einhaucht.
Ich bin eine leidenschaftliche Reisende und so habe ich mir eine Schreibtischunterlage gestaltet, die mich direkt vom Schreibtisch in die Ferne befördert.

????????????????????????Ihr braucht:

  • (Reise-)Kataloge eurer Wahl
  • Schere, Stifte
  • A3-Blätter
  • Tusche, versch. Pinsel, Zahnbürste, …
  • Kleber, schwarzer Fineliner
  • Geld zum Laminieren
  • Tesafilm

Ich habe mir Reisekataloge von Tchibo besorgt, die Bilder aus aller Welt daraus ausgeschnitten und mir auf der Rückseite notiert, was auf dem Bild zu sehen ist und wo. Diese Kataloge habe ich gewählt, weil sowohl die Bilder als auch das Papier von guter Qualität sind. Die Bilder habe ich, so gut es ging, geographisch geordnet auf kleine Häufchen gelegt.
(Kleiner Tip hier: diese Basteleinheit eignet sich gut, um Kinder und Jugendliche an die Arbeit mit Atlas und Globus heranzuführen und ihre Geographiekenntnisse etwas zu fördern!)

Dann habe ich A3 Zeichenblockbätter mit Tusche einfach frei Hand farblich und unterschiedlich gestaltet (wässrig, dick, mit Zahnbürstenspritztechnik, …). Dabei habe ich darauf geachtet, welche Farben in den Bildern vorkommen, die später auf das Blatt kommen, damit alles gut harmoniert.

Nachdem die Blätter getrocknet waren, habe ich die Reisebilder probegelegt und verschoben, bis es mir optisch gefallen hat. Nachdem ich mir die Notizen auf den Rückseite eingeprägt hatte, habe ich die Bilder festgeklebt und die Informationen dann mit schwarzer Farbe und Pfeilen unter den Bildern notiert.

Als alle Bilder festgeklebt und beschriftet waren, habe ich alles eingepackt und bin in einen Copyshop gefahren, wo ich die Kunstwerke laminieren lassen habe. Dann ging’s heim und die einlaminierten Blätter wurden mit Tesa verbunden und auf dem Schreibtisch fixiert. Und schon können die (Traum-)Reisen losgehen.

Eure Unterlagen könnt ihr natürlich nach euren Vorlieben gestalten: Lebensmittelkataloge und ausgediente Kochbücher für Herdkünstler, Gartenratgeber und Blumenmagazine für Gründäumlinge, Automagazine für Vielfahrer, Jagdmagazine für Jäger und Sammler, Natur- und Wanderführer für Naturverbundene, dünne Stoffmuster für flinke Finger, Kalenderblätter, Fotos, hübsches Geschenkpapier … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Was haltet ihr davon?

Aus dem Mund von … City & Colour

cityandcolour

Auf dieses Lied von City and Colour bin ich in Australien gestoßen und ich liebe die melancholische Stimmung, die es erzeugt. Es erinnert mich ans Reisen, an meine Liebe zum “Unterwegssein”, an die Einsamkeit manchmal, wenn man auf sich allein gestellt ist und an die Freundschaften und Beziehungen, die auf der Strecke bleiben, wenn man so lange seine eigenen Wege geht. Außerdem schürt es meine Sehnsucht nach Kanada und der Weite dort, nach Entwicklung und Finden und Ankommen.

DIY – Ein “süßes” Geschenk

Egal, wie kreativ man auch ist … egal, wie viele Ideen man hat … egal, wie gut man seine Freunde auch kennen mag … irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man einfach nicht weiter weiß: WAS schenke ich denn bloß?!

????????????????????????

Warum nicht einfach mal “nur” Süßigkeiten, denen man dann gemeinsam bei Plaudereien, Filmnächten oder sonstigen Treffen zu Leibe rückt? Wenn man sie schön verpackt, sind sie ein Blickfang auf dem Geburtstagstisch, geben ein gutes Willkommensgeschenk ab oder eignen sich auch wunderbar für ein kleines Dankeschön zwischendurch.

Ihr braucht:

Zeit variiert, je nachdem, wie kreativ ihr werden wollt! Ca. 15- 20 Minuten würde ich aber einplanen.

  • Süßigkeiten eurer Wahl (bunt ist immer gut!)
  • Gläser in einer Größe eurer Wahl (am besten mit Deckel)
  • Servietten
  • Papier, Bleistift, Lineal, Zirkel, Radiergummi, Schere, Kleber, Tesa
  • Glitzerstifte / Filzstifte / Fineliner (was ihr bevorzugt)
  • Farbe + Pinsel / Sprühlack, alte Zeitungen
  • eventuell: Geschenkband, Klebefolie

So geht’s:

????????????????????????

Zuallererst legt ihr die Zeitungen aus, schraubt den Deckel vom Glas und besprüht oder bepinselt ihn in einer Farbe eurer Wahl. Ich habe mich für Goldlack sowie rote Farbe entschieden. Das Trocknen dauert manchmal sogar länger als eine Stunde (besonders, wenn man wie ich nicht so geübt ist im Umgang mit Sprühlack), also macht das zuerst und überprüft später genau, ob die Farbe wirklich reibungs-unempfindlich ist, bevor ihr den Deckel wieder aufs Glas schraubt.

????????????????????????????????????????????????????????????????????????

Danach geht es ans Werkeln mit Stift, Papier und Schere, denn ihr braucht natürlich ein hübsches Etikett für die Süßigkeiten und da dürfen weder Form noch Farbe fehlen. Überlegt euch, welche Form das Papier eures Glases haben soll und malt diese unter Zuhilfenahme von Zirkel und Lineal dünn mit Bleistift auf und schneidet sie aus.

???????????????????????????????????????????????? ???????????????????????? ????????????????????????

Danach geht es an die Verzierungen. Ich habe mich für Glitzerstifte entschieden, aber auch Buntstifte und Fineliner benutzt – die Mischung macht’s. Die Schrift ist frei Hand entstanden, aber ganz ganz dünn mit Bleistift vorgezogen. Achtet darauf, dass die Bleistiftlinien nicht durchscheinen!

???????????????????????? ???????????????????????? ???????????????????????? ????????????????????????

Nach dem Verzieren geht es schon an das Anbringen der Etiketten. Dafür legt ihr das Papier mal zur Probe um das Glas, passt es an und kürzt es eventuell. Wenn es nicht komplett um das Glas passt, ist das nicht schlimm. Wenn ihr fertig geprobt habt, nehmt ihr euren Klebestift (keinen Flüssigkleber!), bestreicht die Rückseite des Etiketts damit und drückt es dann ans Glas bzw. ums Glas herum. Achtung: wenn ihr Kleber an die Finger bekommt, nicht ans Glas fassen, sondern erst Hände waschen, sonst gibt es unschöne Flecken, die mühsam entfernt werden müssen. Wenn ihr fertig umklebt habt, fixiert ihr die Enden mit Tesafilm.

???????????????????????? ???????????????????????? ????????????????????????

Jetzt kommen die Süßigkeiten, Servietten und hoffentlich getrockneten Deckel ins Spiel. Wenn die Deckel noch nicht trocken sind, nehmt ihr für den Moment einfach unverzierte und ersetzt diese später durch die fertigen. Die Gläser könnt ihr jetzt mit den von euch gewählten Süßigkeiten füllen und dann die Servietten (ich habe mich für schlichte rosane und dunkelblaue entschieden) auffalten. Mit dem Mittelkreuz (da, wo die Knicke sind) auf die Öffnung des Glases legen und den Deckel drüberschrauben. Dann die Servietten mit einer Schere kürzen, aber Vorsicht! Nicht gleich zu kurz schneiden, abschneiden kann man hinterher immer noch!

???????????????????????? ????????????????????????

Und damit seid ihr dann auch fertig! Wenn ihr Gläser ohne Deckel habt, könnt ihr diese ganz einfach mit einer Serviette und Geschenkband verschließen, das sieht genau so schön aus. Ich habe noch Klebefolie gefunden, auf die ich einen Kreis gezeichnet habe. Den habe ich mit einem kleinen Schriftzug versehen, ausgeschnitten und auf die Serviette geklebt – perfekt!

???????????????????????? ???????????????????????? ???????????????????????? ????????????????????????

Das ist also wirklich ein gutes Geschenk für zwischendurch, wenn ihr spontan irgendwo eingeladen seid oder einen Tag vor einer Feier das bestellte Geschenk immer noch nicht da ist. Es ist ein schönes Beigeschenk zu Gutscheinen und wirklich einfach für den zu Beschenkenden zu individualisieren: mit dessen Lieblingssüßigkeiten füllen, in seinen Lieblingsfarben bemalen, passend zu den Farben der Wohnung gestalten oder mit seinem Anfangsbuchstaben auf den Deckel gepinselt oder gesprüht.

Man kann auch wunderbar statt Servietten durchsichtige Geschenkfolie nehmen und dann das Glas mit Schokolade, Trüffeln oder Pralinen füllen. Das sieht mit Sicherheit ebenso schön aus und ist netter, als einfach nur eine Schachtel Süßes aus dem Supermarkt.

Das, was an diesem Geschenk eigentlich am Längsten dauert, ist das Trocknen des Deckels, alles andere ist in relativ kurzer Zeit erledigt. Was denkt ihr? Habt ihr auch Ideen für Geschenke, die man am “Tag vor der Party” noch herstellen kann?

To Do – Flohmärkte

Hallo ihr Lieben :)

Dieser Sommer scheint mein to-do-Listen-Sommer zu werden, denn ich versuche wirklich, viele Dinge von meiner Liste zu erledigen und zu erleben. Ein Punkt lautet “auf Flohmärkte gehen und verkaufen”. Stünde dort “auf Flohmärkte gehen und kaufen” hätte ich schon LANGE einen großen, grünen Haken hinter diese Zeile setzen können, denn ich bin leidenschaftliche Flohmarkt(be)sucherin. Aber dieses Mal habe ich selbst etwas verkauft.

3 - Kopie

Bei uns sind seit einiger Zeit Dorfflohmärkte sehr beliebt, kennt ihr das Prinzip? Habt ihr auch schon mal einen besucht oder sogar mitgemacht?

Jedenfalls war es neulich also auch im Dorf einer Freundin soweit. Kurzfristig haben wir uns angemeldet, aussortiert, aufgebaut und verkauft. Natürlich war der Tag des Flohmarktes der heißeste Tag jener Sommerwoche und wir haben ganz schön geschwitzt. Aber trotzdem haben sich viele Besucher gezeigt und auch als kauffreudig erwiesen. Manche haben unverschämt gehandelt (“Eine Bluse für 5€? Also, auch wenn die neu ist … da müssen Sie aber noch runtergehen im Preis … ich gebe Ihnen 2€”), andere dagegen sind aber fair geblieben und haben ohne große Feilscherei den erbetenen Preis gezahlt. Was wir alles verkauft haben, womit wir nicht gerechnet hatten … Es war auf jeden Fall gut, ein paar Dinge, die schon viel zu lange Staubfänger gespielt haben, einem neuen Besitzer und vor allem Benutzer zu übergeben.

Am Ende hatten sowohl Marieke als auch ich in etwa 90€ eingenommen. Ein voller Erfolg also, der sich hoffentlich nächstes Jahr wiederholen kann, denn genug ist ja noch da … wer also etwas sieht, das er haben möchte … einfach Bescheid sagen! ;)

4 - Kopie

1 - Kopie

Achso. Ich hatte als meistes Kleidung zu verkaufen, und ein Kleidungsstück aus dem Keller-Fundus ließ uns ganz besonders Spaß haben. Ich bin fast froh, dass es niemand gekauft hat ;) Gepaart mit Mariekes Kinder-Sonnen-Flieger-Brille und meinen Flipflops sehe ich ja wohl äußerst … also, auf jeden Fall hab ich etwas an. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss etwas Wasser finden, über das ich gehen kann ;)

5 - Kopie