Aufwärts-Trend

It’s you’re screaming and no one can hear. You almost feel ashamed that someone could be that important that without them you feel like nothing. No one will ever understand how much it hurts. You feel hopeless, like nothing can save you. Then, when it’s over and it’s gone you almost wish that you could have all that bad stuff back so that you could have the good.

Rihanna, We Found Love

Diese Worte, die das Lied „We found love“ von Rihanna einleiten (und die fast nie im Radio eingespielt werden), berühren mich sehr. Ich finde sie treffen genau das Gefühl, das sich einfach nicht beschreiben lässt, wenn eine Beziehung zu einer geliebten Person endet oder enden muss.
Wer hat nicht schon mal mit dem Gedanken gespielt, einfach wieder zum Telefonhörer zu greifen und die vertraute Nummer zu wählen? Wer hat nicht das alte Tshirt ausgegraben, dass so sehr nach ihm oder ihr riecht? Wer öffnet nicht die Kiste mit Krams, der sich während der Beziehung so angesammelt hat, nimmt dieses oder jenes Stück in die Hand und erinnert sich an die schönen Zeiten? Und wer zum Teufel hat keine Fotos mehr von damals, die er oder sie sich angucken kann?

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn eine liebevolle Beziehung im Streit endet und auseinandergeht, wie hart es dann sein muss. Oder wie sehr es wehtun muss, wenn der Partner einen betrogen hat. Zum Glück, und ich danke Gott jeden Tag dafür, dass die Trennung so verlaufen ist, wie es eben passiert ist.

„Die gute Nachricht“ … blablabla, das ist abgelutscht und man kann sie eh nicht mehr hören.

Es braucht Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat, dass der Partner weg ist. Bis man sich damit abfinden kann, und bis man es zu schätzen weiß, erst recht!
Aber ich mache mir jeden Tag aufs Neue klar, aus welchen präzisen Gründen die Trennung genau das richtige war und was eben alles nicht gepasst hat. Und ich bin mittlerweile einfach dankbar, dass es die Zeit gegeben hat und dass wir schöne Dinge erlebt haben und die Erinnerungen daran kann keiner auslöschen. Kein Groll, kein Ärger mehr darüber, dass es nicht mehr passt, sondern Freude darüber, dass es uns gegeben hat.
Außerdem führe ich Tagebuch – nicht regelmäßig, aber immer dann, wenn das Handy mich verführen will zum sms-Schreiben oder das Telefon in meine Hand zu springen scheint. Oder ich schreibe das, was ich sagen wollen würde auf, in Briefform. Die Briefe landen alle im Müll – zum Glück!🙂

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