Wörtersalat

Gestern Abend, während der Halloween Party, wurde es mir wieder bewusst: ich verstehe kein Wort Englisch.
Anwesende Gäste:
1 Australierin, 1 Neuseeländerin, 2 Kanadier, 2 Amerikaner, und meine Wenigkeit inmitten all dieser englischen Muttersprachler.
Was alles erzählt wurde, kann ich leider nur ansatzweise wiedergeben, da für mich alles ein einziger Salat aus Worten war, übergossen von Dressing aus Fragezeichen und Lachen, garniert mit Gesten und Augenzwinkern.

Sie reden einfach zu schnell, verschlucken Silben, benutzen Worte, die ich nicht kenne. Und wenn sie dann lachen, und ich die einizige Person bin, die den Witz nicht verstanden hat, komme ich mir unglaublich blöd vor.
Gleichzeitig bin ich aber froh, dass ich nicht nach Frankreich gegangen bin, da hätte ich nicht mal bruchstückhaft verstanden, worum es geht! Immer positiv bleiben🙂

Kennt ihr solche Situation, in denen ihr euch vollkommen fehl am Platz vorkommt, auch? Was unternehmt ihr dann?

6 thoughts on “Wörtersalat

  1. xD Katha, mach dir keine Sorgen. Du wirst da bestimmt reinwachsen. In Neuseeland hat’s doch auch ganz gut geklappt, oder nicht?
    Ich hatte das Gefühl am Anfang in Frankreich, als ich da einen Schüleraustaisch gemacht habe; nach der Hälfte der Zeit hatte ich mich reingehört und hab immerhin verstanden, was die gesagt haben – und ich bin ziemlich schlecht in Französisch!
    Also: das wird schon🙂

  2. Oh, ja. Kenne ich nur zu gut. Ohne Sprache ist man eine ganz andere Person; ohne Witz und Schlagfertigkeit.

    Das einzige, was in solchen Situationen hilft, ist eine Person Deines Vertrauens, die Dir noch einmal erklären kann, was genau gesagt wurde. Selbst wenn die Erklärung in der Fremdsprache ist. So lernst Du ganz nebenbei ein paar nützliche Wörter, die Du bei der nächsten Party sicherlich wiedererkennen wirst.

    Lass den Kopf nicht hängen! Es dauert eine Weile, aber irgendwann hat man sich reingehört.

    • Ja, gerade gestern habe ich mit einem Freund geskyped und der meinte auch, dass ich ja überhaupt nicht still und schüchtern bin – in solchen Situationen aber eben schon. Heute werde ich mit meiner Gastfamilie ein Gespräch über die vergangenen Wochen haben, und da werde ich das auf jeden Fall ansprechen! Vielen Dank für die tröstenden Worte! War es bei dir mit italienisch auch so?

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