Weihnachten – der 24. Dezember

Endlich komme ich dazu, von meinem Weihnachten in der Sonne zu erzählen.
Es war aber gar nicht sonnig – sondern grau und regnerisch. Das hat dem ganzen aber keinen Abbruch getan, denn ich hatte das schönste Weihnachten seit Ewigkeiten.

Zwei Freundinnen, Liz und Lena, sind am 24. zu mir gekommen, da ich mich entschieden hatte, nicht mit meiner Gastfamilie in den Urlaub zu fahren und daher alleine war. Ihre Gastfamilien sind nicht so ideal, um es vorsichtig auszudrücken, und so haben wir uns alle gefreut, Weihnachten miteinander zu verbringen.

Wir haben einen Obstsalat und einen gemischten Salat gemacht und sind zusammen zu Freunden von mir gefahren, Thomas und Anna, die ursprünglich nur mich eingeladen hatten, dann aber die Einladung warmherzig auf meine Freundinnen ausgeweitet haben. In ihrer kleinen Cottage-Wohnung war es richtig weihnachtlich, mit Baum und Adventskranz und es war wunderbar, weil keiner keinen kannte, wir aber trotzdem eine wunderschöne Zeit hatten: wir haben erzählt, gegrillt, gegessen, gelacht und Geschichten geteilt, verschiedenen Weihnachtstraditionen ausgetauscht, an unsere Familien gedacht und Musik gehört.

Thomas und Anna, unsere Gastgeber. Neben mir sitzt Liz und Lena sitzt am Kopfende mit dem Rücken zu euch.

Unser Adventskranz inmitten all des köstlichen Essens.

Der Baum; so schief und krumm er auch war, er ist perfekt!

Dieses Weihnachten drehte sich nicht um Geschenke oder Stress oder Erwartungen, es ging einfach darum, zusammen zu sein, um nicht in einem fremden Land alleine dazusitzen. Allein die Gemeinschaft hat jedem etwas gegeben. So habe ich es zumindest gefühlt.

Wir haben uns später auch nach draußen getrollt, um mit Wunderkerzen zu spielen – dabei sind einige herrliche Fotos entstanden. Und danach gab es tatsächlich eine klitzekleine Bescherung: Anna und Thomas hatten zierliche Päckchen für uns vorbereitet und meine Freude kannte keine Grenzen, als ich den Inhalt unter die Lupe nahm: Werther’s Originale, Kau-Bonbons und eine kleine Tröte. So eine wollte ich schon immer haben – es war so ein schönes Fest.

Gegen 10 Uhr abends haben wir uns dann verabschiedet und bei mir daheim haben wir noch zur Feier des Tages „Kevin allein zu Haus“ geschaut, um danach unser Lager im Wohnzimmer aufzuschlagen. So unkonventionell – so wundervoll perfekt.

star xmas australia heart

Ich hoffe, auch euer Weihnachten war voller Wunder.

Und soll ich euch was sagen? Dieses Jahr hab ich nicht EIN MAL „Last Christmas“ über mich ergehen lassen müssen. Unfassbar, aber wahr.  Was ist euch Schönes an Weihnachten passiert?

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