Back on the road – Und wieder Townsville

Nach ordentlichem Hausputz bin ich also Montag, 24.06., nachmittags gegen 14h mit Darcy in Lyndas Auto gesprungen und wir sind 4 Stunden Richtung Townsville Flughafen gefahren. Warum Flughafen?, fragt ihr euch? Berechtigt! Ich werde euch einweihen in die Verplantheit, die mein Leben manchmal so wundervoll macht. Das war so:

Freitagmorgen, 21.06., Katha allein zu Haus.
*Telefon klingelt*

Kate: „Hi, hier ist Kate. Mate, warum zur Hölle ist deine EC-Karte in meinem Geldbeutel?“
Katha: „WAS? Oh, Kate, die muss da noch vom letzten Trip in Townsville drin sein! Wo bist du?“
Kate: „Am Flughafen in Townsville! Gleich geht mein Flug!“
Katha: „Oh.“

Whoop! Erstklassig. Nach gefühlt 10 Telefonaten hatten wir es dann geklärt: sie hat die Karte bei einem Shuttlebus-Schalter hinterlegt, wo ich sie dann abholen könnte, wenn ich Montag in die Stadt gefahren werde. Ich hab dann gleich Pauline, so hieß die Shuttlebus-Schalterfrau, angerufen und mich gemeldet mit den Worten: „Hier ist das verplante Mädchen mit der Westpac-Karte!“ Sie hat gelacht, ich hab ihr gedankt für ihre Hilfsbreitschaft und erklärt, dass ich Montag nochmal anrufe, wenn ich weiß, wann wir kommen.
Montag hat mich Darcy also abgesetzt am Flughafen und ich hab Pauline meinen Ausweis gezeigt und ihr im Austausch für meine EC-Karte eine selbstgemalte Karte geschenkt, auf die ich ein Bonbon geklebt hatte und ihr bezeugt, dass sie ein absolut großartiges, hilfsbereites menschliches Wesen ist und dass ich nicht wüsste, was ich ohne ihre Hilfe getan hätte. Sie hat sich sehr gefreut🙂

Dann hab ich Darcys Eltern kennengelernt und bei ihnen die Nacht verbracht. Sein Papa ist alt und sehr krank, aber das hat ihn nicht davon abgehalten, ganz viel zu rauchen und mir die Rugby-Regeln zu erklären. Wir haben ganz viel geredet über früher, über Australien, Schottland, über ihr Leben auf der Farm und so weiter. Das war klasse. Und Darcys Mama war auch sehr lieb, hat ebenfalls geraucht, mir Abendessen gekocht und auf ihrem ipad herumgetippt. Beide waren sehr, sehr lieb und gerade unter den Umständen fand ich es äußerst großzügig von ihnen, mich bei sich aufzunehmen.

Mein Zimmer war übrigens nicht mal im entferntesten Sinne eine Besenkammer, sondern ein großes Zimmer mit 2 Betten, Zugang zum Balkon und einer Wand voller Fenster. Und das war der Ausblick, zu dem ich Montagabend eingeschlafen und Dienstagmorgen gegen 6 aufgewacht bin:

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Dienstag bin ich in aller Herrgottsfrühe mit Sack und Pack zum Busterminal gepilgert, das auf der anderen Seite des Hafens, quasi hinter all den funkelnden Lichtern der Boote, liegt. Es warteten 6 Stunden Busfahrt auf mich, die wider Erwarten gar nicht so furchtbar waren wie gedacht. Gegen 13h kam ich dann in Cairns an – auf der Fahrt hab ich viel geschlafen, aber ein Foto hab ich während des Zwischenstops in Cardwell geschossen: die Toilettenbeschriftung hat mich zunächst (trotz Warnung des Busfahrers) verwirrt, dann ergab sie jedoch Sinn!😉

JD806755 - Kopie

No man goes.

Was für Abenteuer ich in und um Cairns erlebt habe, erfahrt ihr dann im nächsten Post!🙂

2 thoughts on “Back on the road – Und wieder Townsville

    • Ja, das war wirklich wunderschön, diese Aussicht. Und auf der anderen Seite des Appartements hatte man Blick auf den Strand, das Meer und die Stadt und außerdem konnte man die Flugzeuge beim Abfliegen und Landen beobachten – top Lage.

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