Danke für meine Freunde

Heute habe ich erkannt, wie gesegnet ich mit meinen Freunden bin. Ich denke immer, dass ich keine habe, dass sie nicht in meiner Nähe sind, aber heute habe ich verstanden, dass ich sie doch hier habe. Nicht meine langjährigen Freunde, die alle aufgrund von Studium, Arbeit oder Ausbildung in ganz Deutschland verteilt leben, aber eine andere, willkürlich zusammengewürfelte Gruppe, die ich seit relativ kurzer Zeit zu meinen Freunden zähle.

Es geht nämlich nicht immer darum, dass man sich ständig sieht oder etwas unternimmt; es geht auch nicht darum, dass die Freunde, die da sind, die besten Freundinnen / die besten Freunde sind. Nein. Es geht darum, die gleichen Überzeugungen zu vertreten, sich für die gleichen Ideen stark zu machen, Gefühle zu teilen und über Gefühle reden zu können. Es geht darum, sich auf einander zu freuen, sich auf einander verlassen zu können und zu wissen, dass man den anderen seine Gefühle, Gedanken und Vorstellungen anvertrauen kann, ohne befürchten zu müssen, dass sie später hinter vorgehaltener Hand diskutiert und lächerlich gemacht werden.

Es geht darum, zu wissen, dass die anderen einen unterstützen, für einen da sind und einen verstehen, akzeptieren und genau so mögen, wie man ist. Es geht darum, zu wissen, dass sie es nicht tolerieren, wenn andere schlecht über einen reden, sondern dass sie für einen eintreten und gegen das (vor)schnelle Urteil anderer Kontra geben. Es geht darum, einander Komplimente zu machen und gerne Zeit miteinander zu verbringen, um Gemeinsamkeiten zu entdecken, auf denen man dann eine Freundschaft aufbauen kann. Es geht darum, einander wertzuschätzen und diese Wertschätzung auch zum Ausdruck zu bringen.

Heute haben die Gruppe Freunde und ich zwei Menschen verabschiedet, die uns allen sehr am Herzen liegen und die direkt und indirekt mit dafür verantwortlich sind, dass es uns als Gruppe gibt. Die gesamte Verabschiedung war sehr emotional für alle von uns und das hat mir vor Augen geführt, wie sehr wir doch als Gruppe zusammengewachsen sind, nicht nur als Arbeitsgruppe, die wir ursprünglich waren, sondern auch als Freunde, und darum möchte ich einfach mal Danke sagen. Danke, dass ich das Glück habe, so wunderbare Menschen in meinem Leben zu haben, mit denen ich Dinge tun kann, die wichtig sind, Dinge, „um die es geht“.

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2 Kommentare zu “Danke für meine Freunde

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