DIY – Weihnachtskarten

Hallo ihr Lieben,

es wird langsam, aber sicher Weihnachten. Die Weihnachtsdeko hängt in den Fenstern, Lichter erleuchten die dunklen Gehwege und Vorgärten und man muss sich warm anziehen. Der erste Schnee lag bei mir bereits – bei euch auch? Ich bin ein Freund davon, Weihnachtsgeschenke selbst herzustellen, und wenn das nicht möglich ist, bastele ich zumindest die Karten selber. Da ich im Moment ab und zu Zeit habe, habe ich damit begonnen und möchte euch heute eine wunderbar simple, aber schöne Karte zeigen. Die ist sehr einfach herzustellen und individuell zu gestalten.

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Und ihr braucht dazu:

verschiedenfarbige Pappe
eine normale Faltpostkarte
Bleistift
Postit
Schere
Klebestift
Radiergummi
Klebesterne oder Glitzersterne und Flüssigkleber
eventuell eine kleinere Postkarte als die obig erwähnte

~~~~~~~~~~~~~~~~

Und los geht das muntere Basteln. Vergesst nicht, den Tisch abzuwischen, bevor ihr euch ausbreitet! 🙂

Ihr beginnt mit der verschiedenfarbigen Pappe. Am besten eignen sich tannengrün, rot und beige; gelb und blau könnten etwas zu knallig wirken für Weihnachten, aber ihr könnt mich gerne mit Fotos vom Gegenteil überzeugen. Ich habe mich für beige und grüne Karten entschieden. Ich habe eine ganz normale Faltkarte benutzt und ihre Umrisse mit einem Bleistift nachgezeichnet. Die Größe könnt ihr hierbei selbst bestimmen, aber achtet darauf, dass die Karte später auch in einen Umschlag passt, falls ihr sie verschicken wollt.

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Pappe, Schere, Stift …

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Umrisse nachziehen und Karte ausschneiden!

Nachdem ihr so viele Karten, wie ihr braucht, hergestellt habt, könnt ihr diese zur sicheren Seite legen und mit der Herzensangelegenheit beginnen. Ihr braucht:

1

… ein Postit, einen Stift und die Schere.

Ihr benutzt die Rubbeltechnik, um ein gleichmäßiges Herz abzupausen. Wenn ihr nicht das Glück habt, wie ich eine bereits fertige Karte zu haben, dann könnt ihr einfach wieder die altbewährte „Halber Postit“-Methode anwenden: Postit knicken, halbes Herz an die geknickte Kante malen und ausschneiden.

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Mit der Rubbeltechnik das Herz ganz einfach abpausen.

Danach das Herz ausschneiden und auf eine dickere Pappe übertragen, da ihr ganz oft daran entlangmalen werdet und das Papier sicher schnell den Geist aufgeben wird.

3

Ausschneiden …

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… auf Pappe übertragen …

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… ausschneiden.

Danach geht es ans Vervielfältigen. Ihr braucht euren Bleistift und die Pappe in eurer Farbwahl, ich habe mich für rote Herzen entschieden:

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Und immer schön um die Herzen herum …

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Tadaa!

Dann geht es an die Schnippelarbeit. Ihr braucht ruhige Finger und eine Schere. Ich habe eine ganz normale Schere genommen, ich denke aber, dass auch die geschwungene Form einer Nagelschere nicht zu verachten wäre.

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Ein Herzberg! ♥

Das Ergebnis eurer Mühen ist ein Herzberg. Jetzt kommen die zuvor gefertigten Karten ins Spiel. Für jede Karte, die ihr herstellen wollt, braucht ihr 6 Herzen. Ihr legt diese auf der Karte so in einem Kreis zusammen, dass die Spitzen der Herzen ins Kreisinnere zeigen und sich die Seiten der Herzen berühren. Es soll sich ein Stern ergeben, was manchmal ein bißchen Zeit in Anspruch nimmt.

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Herzen und Sterne.

Wenn ihr es geschafft habt, einen Stern zu legen, der euren ästhetischen Anforderungen genügt, dann nehmt ihr einen Bleistift und zeichnet dünn diesen Stern nach, damit ihr euch beim Kleben daran orientieren könnt. Ich habe zur Veranschaulichung die Herzen nochmal von der Karte geräumt, aber ihr könnt sie einfach liegen lassen, das vereinfacht es euch, die Anordnung beizubehalten.

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Umriss des gelegten Sternes.

Dann geht es ans Kleben. Hierbei wirklich sorgfältig die Herzrückseite mit dem Klebestift bestreichen, sonst habt ihr nachher den Salat, dass sich alles löst und blöd aussieht. Passt auf, dass ihr nicht stumpf drauflosklebt und beim letzen Herz feststellt, dass nicht mehr genügend Platz ist oder der Stern wirklich sehr ungleichmäßig ist. Zwischendrin kontrollieren und gegebenenfalls anpassen beugt Bastelenttäuschungen und Frust vor.

Wenn ihr eure Herzen fertig geklebt habt, wartet ihr kurz, bis der Kleber getrocknet ist und radiert dann vorsichtig die noch sichtbaren Linien eures Bleisiftsternes weg. Danach geht ihr zum glitzernden Teil des Bastelns über! Ich hatte keine selbstklebenden Sterne zur Hand und habe so auf Flüssigkleber und normale Glitzersterne zurückgegriffen. An den Berührungsstellen der Herzen wird ein kleiner Punkt Flüssigkleber aufgetupft und die Sternchen werden aufgeklebt.

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Glitzersterne sorgen für festlichen Zauber!

Damit seid ihr mit dem Basteln soweit fertig. Ihr könnt selbst entscheiden, wie ihr eure Weihnachtsbotschaft überbringt: direkt in der Karte notiert oder lieber auf einem (weißen) Papier, das in der Karte liegt. Ich habe mich für weißes Papier entschieden, da ich mich kenne. Ich mache einen Rechtschreibfehler, niese unerwartet oder kriege die Textproportionen nicht richtig hin und schon ist die liebevoll gestaltete Karte ein Fall für „Ablage P“.

Ich habe mir eine Karte gesucht, die etwas kleiner ist als die gestaltete Karte, und habe auf weißem Druckerpapier ihre Konturen nachgezogen und diese ausgeschnitten. Dann habe ich meine Weihnachtswünsche drauf verfasst und das Papier in die Karte geklebt. Dafür habe ich nur innen an der Knickstelle etwas Flüssigkleber aufgetragen, ich finde, das sieht dann hübscher aus, als wenn das ganze Papier in die Karte geklebt wird, denn es wellt sich eventuell oder klebt irgendwo nicht richtig …

So sieht das dann bei mir aus:

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JD800339 - Kopie

Auch innen könnt ihr noch mit den Glitzersternen arbeiten, aber Vorsicht: nicht überladen, hier ist weniger mehr. Ich werde möglicherweise noch etwas Glitzerstaub verwenden, aber das weiß ich selber auch noch nicht so genau.

Was sagt ihr dazu gefällt euch die Idee? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr , falls ihr auch solche Karten basteln solltet, mir eure Ergebnisse fotografiert und per Mail schicken würdet an: recolourlife.wordpress@gmx.de

Ich wünsche euch eine wundervolle Adventszeit, die ihr entspannt genießen könnt mit dem Gedanken an das, was da kommt.

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2 Kommentare zu “DIY – Weihnachtskarten

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