Willkommen im neuen Jahr!

0704 - Kopie

„Träume sind wie Sterne … du magst sie nicht anfassen können, aber wenn du ihnen folgst, werden sie dich zu deinem Schicksal führen.“

Mit diesem wundervollen Zitat möchte ich euch im ersten Post im Jahr 2014 begrüßen! Es steht  in meinem Geburtstagsmonat auf der Kalenderseite und ich finde, es passt ganz wunderbar. Manche Träume und Vorstellungen, Ideen und Ideale, Absichten und Pläne gehen im Alltag jedoch schnell verloren. Unbemerkt verblassen die Sterne unserer Phantasie hinter der farblichen Überflutung unserer Umwelt, verklingen hinter der Geräuschkulisse aus schrillenden Telefonen und laut geführten Unterhaltungen, gleiten uns aus den Händen, mit denen wir bereits volle Einkaufstüten, Smartphones und Verantwortung zu jonglieren versuchen.

Schade, nicht?
Denn diese Träume machen doch aus, wer wir sind, wonach wir uns sehnen. Wenn wir genug auf sie Acht geben und den Mut haben, sie auch zu leben, dann ebnen uns unsere Gedanken den Weg, machen uns unsere Träume zu den Menschen, die wir erträumten, zu sein.

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Listenmensch bin. Alles klar strukturiert vor mir zu sehen, gibt meinem Kopf, der gerne mal in den Wolken schwebt, eine klare Linie vor. Ich bin eine Träumerin, ja, aber mir liegt auch etwas daran, meine Träume wahr zu machen. Darum schreibe ich gute Vorsätze.

Am Anfang eines jeden Jahres überlege ich mir, womit ich nicht zufrieden bin, was mich traurig macht, was ich gerne verändern würde, was ich gerne hätte. Dann überlege ich, wie ich das erreichen kann und schreibe es auf. Meistens halte ich meine Vorsätze in meinem Tagebuch fest, das ich eh das ein oder andere Mal im Jahr in der Hand habe und so auch eine Blick auf die Ziele werfen kann, aber spätestens nach einem halben Jahr, im Juni also, schaue ich gezielt, was ich für Fortschritte mache. Halbjahresbilanz, sozusagen.

Das ist einerseits gut, weil es mir im wärmenden Kleid des Sommers oft viel leichter erscheint, bestimmte Dinge zu erreichen als im trüben Wintergrau. Andererseits überprüfe ich, ob ich überhaupt noch hinter meinen Zielen stehe – denn in einem halben Jahr kann sich eine Menge verändern. Wenn nötig, wandle ich Ziele ab, streiche sie oder füge neue hinzu. So garantiere ich, dass diese Träume und Ziele authentisch bleiben und dass ich mich wirklich zu dem Menschen verändere, der ich träum(t)e, zu sein.

Am nächsten Jahresstart beginne ich damit, auf die vorige Liste zu schauen und zu prüfen, was ich erreicht habe und woran ich noch weiter arbeiten möchte. Dabei sind mir nicht so sehr Ziele wichtig, die man genauestens überprüfen kann oder deren Ergebnisse materieller Art sind, sondern meist geht es mir um zwischenmenschliche Beziehungen, mein Verhalten und das Lebensgefühl, mit dem ich mir selbst und meiner Umwelt begegne. Denn wie heißt es so schön:

„Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern: sich selbst.“

Und damit fange ich dann mal an. Und ihr?

Schreibt ihr Vorsätze oder nehmt ihr euch einfach so etwas vor? Wann setzt ihr euch Ziele und was für Dinge habt ihr bereits verändern können?

 dietwice

One thought on “Willkommen im neuen Jahr!

  1. Ein frohes und gesundes 2014 wünsche ich dir!

    Wir haben vorgestern einen Film gesehen, der aus meiner Sicht sehr gut zu d(ein)em heutigen Thema passt: „Into the wild“

    Sehr beeindruckend für mich: wie konsequent du das mit deinen Plänen und Zielen durchziehst. Wirklich wahr. Das kriege ich nicht hin. Also Veränderungen passieren unterjährig eher mal spontan nach dem Motto: jetzt reicht’s mir aber (mit mir).

    Es gab mal einen Neujahrstag, an dem ich das Rauchen aufgegeben habe… bis heute!🙂

    Verhält sich das im Leben eventuell umgekehrt proportional mit den Vorsätzen? Vielleicht, weil man schon viel erreicht hat oder weil man irgendwann resigniert?

    An meiner Pinnwand hängt eine Karte. Auf der steht:
    „Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.“
    (John Lennon)

    Und dann gibt es da noch einen sehr guten Film, wenn es um Pläne geht und den Tag X, an dem man Bilanz für sein Leben zieht. (da musst du dir dann mal weniger Gedanken machen, als ich ;))
    „Das Beste kommt zum Schluss“ – oder Original „Kick the bucket“.

    Liebe Grüße

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