Aus dem Mund von … Taylor Swift

taylorswift

Hallo ihr lieben Lebensmaler,

in letzter Zeit hatte ich ein paar Probleme mit einem Freund namens Liebe. Er ist mich überraschend besuchen gekommen und ich habe mich sehr darüber gefreut, denn ich habe diesen Freund ziemlich, ziemlich lange nicht gesehen. Er konnte sich dann aber nicht entscheiden, ob er bleiben oder gehen wollte. Dieser Entscheidungsprozess hat mich unglaublich viel Energie gekostet – sicher nicht nur mich. Schließlich hat sich mein Freund Liebe dann doch entschieden, seine Koffer wieder zu packen, natürlich nicht ohne meinem ohnehin flatterhaften Selbstbewusstsein eine Weltreise von unbestimmter Dauer schmackhaft zu machen. Als dann beide eingecremt, mit Sonnenbrillen und Strohhüten bekleidet die Straße entlanggingen, schlich ich mich traurig, enttäuscht und vor allen Dingen einsam in mein Bett.

Zum Glück aber habe ich ein Einzelbett, wundervolle Freunde, eine Arbeit, die ich liebe und genügend Süßigkeiten, um alle Seelenrisse langanhaltend zu kleben. Ich weiß, dass alles okay werden wird, denn zum Glück muss ich ob meines Seelenschmerzes dann und wann schmunzeln – so richtig auskosten kann ich den nämlich nicht, denn mein liebster Freund Optimismus ist immun gegen Liebes Charme-Offensiven und bleibt mir in allen Lebenslagen treu.

Ich mag das Lied „Fifteen“ von Taylor Swift sehr gerne, denn nicht nur mit 15 schlägt man sich mit solchen Problemen herum. Immer wieder aufstehen und nach vorne und oben schauen – dazu gehört eine Menge.

Ich wünsche euch, dass ihr diese Menge an Kraft, Mut, Lebenswillen, Ausdauer, Humor und Optimismus in euch tragt. Ich wünsche euch, dass ihr herausfindet, wer ihr seid, und wer ihr sein wollt und dass ihr euch von nichts und niemandem davon abbringen lasst, dieses Ziel zu erreichen. Ich hoffe, ihr findet heraus, dass Zeit wirklich ein guter Verband ist (am besten hält er mit regelmäßiger Zugabe von Süßkram in allen Variationen und feucht-fröhlichen Abenden mit festen Umarmungen eurer Freunde). Ich wünsche euch, dass ihr den Glauben an das Gute im Menschen nicht verliert und weiterhin den Mut habt, offen zu bleiben für das Leben und die Liebe.

Und irgendwann schiebt ihr euch lächelnd die Sonnenbrille auf die Augen und reist durch die Welt. Ganz bestimmt.

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