DIY – Ein „süßes“ Geschenk

Egal, wie kreativ man auch ist … egal, wie viele Ideen man hat … egal, wie gut man seine Freunde auch kennen mag … irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man einfach nicht weiter weiß: WAS schenke ich denn bloß?!

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Warum nicht einfach mal „nur“ Süßigkeiten, denen man dann gemeinsam bei Plaudereien, Filmnächten oder sonstigen Treffen zu Leibe rückt? Wenn man sie schön verpackt, sind sie ein Blickfang auf dem Geburtstagstisch, geben ein gutes Willkommensgeschenk ab oder eignen sich auch wunderbar für ein kleines Dankeschön zwischendurch.

Ihr braucht:

Zeit variiert, je nachdem, wie kreativ ihr werden wollt! Ca. 15- 20 Minuten würde ich aber einplanen.

  • Süßigkeiten eurer Wahl (bunt ist immer gut!)
  • Gläser in einer Größe eurer Wahl (am besten mit Deckel)
  • Servietten
  • Papier, Bleistift, Lineal, Zirkel, Radiergummi, Schere, Kleber, Tesa
  • Glitzerstifte / Filzstifte / Fineliner (was ihr bevorzugt)
  • Farbe + Pinsel / Sprühlack, alte Zeitungen
  • eventuell: Geschenkband, Klebefolie

So geht’s:

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Zuallererst legt ihr die Zeitungen aus, schraubt den Deckel vom Glas und besprüht oder bepinselt ihn in einer Farbe eurer Wahl. Ich habe mich für Goldlack sowie rote Farbe entschieden. Das Trocknen dauert manchmal sogar länger als eine Stunde (besonders, wenn man wie ich nicht so geübt ist im Umgang mit Sprühlack), also macht das zuerst und überprüft später genau, ob die Farbe wirklich reibungs-unempfindlich ist, bevor ihr den Deckel wieder aufs Glas schraubt.

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Danach geht es ans Werkeln mit Stift, Papier und Schere, denn ihr braucht natürlich ein hübsches Etikett für die Süßigkeiten und da dürfen weder Form noch Farbe fehlen. Überlegt euch, welche Form das Papier eures Glases haben soll und malt diese unter Zuhilfenahme von Zirkel und Lineal dünn mit Bleistift auf und schneidet sie aus.

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Danach geht es an die Verzierungen. Ich habe mich für Glitzerstifte entschieden, aber auch Buntstifte und Fineliner benutzt – die Mischung macht’s. Die Schrift ist frei Hand entstanden, aber ganz ganz dünn mit Bleistift vorgezogen. Achtet darauf, dass die Bleistiftlinien nicht durchscheinen!

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Nach dem Verzieren geht es schon an das Anbringen der Etiketten. Dafür legt ihr das Papier mal zur Probe um das Glas, passt es an und kürzt es eventuell. Wenn es nicht komplett um das Glas passt, ist das nicht schlimm. Wenn ihr fertig geprobt habt, nehmt ihr euren Klebestift (keinen Flüssigkleber!), bestreicht die Rückseite des Etiketts damit und drückt es dann ans Glas bzw. ums Glas herum. Achtung: wenn ihr Kleber an die Finger bekommt, nicht ans Glas fassen, sondern erst Hände waschen, sonst gibt es unschöne Flecken, die mühsam entfernt werden müssen. Wenn ihr fertig umklebt habt, fixiert ihr die Enden mit Tesafilm.

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Jetzt kommen die Süßigkeiten, Servietten und hoffentlich getrockneten Deckel ins Spiel. Wenn die Deckel noch nicht trocken sind, nehmt ihr für den Moment einfach unverzierte und ersetzt diese später durch die fertigen. Die Gläser könnt ihr jetzt mit den von euch gewählten Süßigkeiten füllen und dann die Servietten (ich habe mich für schlichte rosane und dunkelblaue entschieden) auffalten. Mit dem Mittelkreuz (da, wo die Knicke sind) auf die Öffnung des Glases legen und den Deckel drüberschrauben. Dann die Servietten mit einer Schere kürzen, aber Vorsicht! Nicht gleich zu kurz schneiden, abschneiden kann man hinterher immer noch!

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Und damit seid ihr dann auch fertig! Wenn ihr Gläser ohne Deckel habt, könnt ihr diese ganz einfach mit einer Serviette und Geschenkband verschließen, das sieht genau so schön aus. Ich habe noch Klebefolie gefunden, auf die ich einen Kreis gezeichnet habe. Den habe ich mit einem kleinen Schriftzug versehen, ausgeschnitten und auf die Serviette geklebt – perfekt!

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Das ist also wirklich ein gutes Geschenk für zwischendurch, wenn ihr spontan irgendwo eingeladen seid oder einen Tag vor einer Feier das bestellte Geschenk immer noch nicht da ist. Es ist ein schönes Beigeschenk zu Gutscheinen und wirklich einfach für den zu Beschenkenden zu individualisieren: mit dessen Lieblingssüßigkeiten füllen, in seinen Lieblingsfarben bemalen, passend zu den Farben der Wohnung gestalten oder mit seinem Anfangsbuchstaben auf den Deckel gepinselt oder gesprüht.

Man kann auch wunderbar statt Servietten durchsichtige Geschenkfolie nehmen und dann das Glas mit Schokolade, Trüffeln oder Pralinen füllen. Das sieht mit Sicherheit ebenso schön aus und ist netter, als einfach nur eine Schachtel Süßes aus dem Supermarkt.

Das, was an diesem Geschenk eigentlich am Längsten dauert, ist das Trocknen des Deckels, alles andere ist in relativ kurzer Zeit erledigt. Was denkt ihr? Habt ihr auch Ideen für Geschenke, die man am „Tag vor der Party“ noch herstellen kann?

2 thoughts on “DIY – Ein „süßes“ Geschenk

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