DIY – Songtext trifft Leinwand

Hallo liebe Lebensmaler,

es ist Zeit, sich in die Malerkittel zu schmeißen und die Pinsel aufzureihen – ich bin mal wieder geschenke-technisch kreativ geworden.

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Ich konnte Coldplay nie leiden, und das ist genau wie bei Nickelback – hört man einen Song, kennt man alle. Dachte ich. Alle hören sich gleich an – bis man einen hört, den man liebt, dann liebt man sie alle. Und genau das ist bei mir passiert. Ein Freund schickte mir ein Coldplayvideo, das er schön fand und das ich auch lieben müsste, meinte er. Ich blieb weiter skeptisch, bis ich in Australien die Live-CD von 2012 hörte, allerdings ohne zu wissen, dass es sich um Coldplay handelte. Ich war begeistert, Coldplay gehört seitdem zu meinem Australien Soundtrack und bei vielen Liedern muss ich sofort an den Freund denken. Darum auch die Idee, ihm für seine Wohnung einen Ausschnitt eines Songs auf Leinwand zu pinseln.

Ihr braucht:

  • Leinwand (meine ist von wicky)
  • einen Songtext
  • Farben, mit denen ihr gerne malt – ich habe Acryl- und Aquarellfarben gewählt
  • Pinsel, Wasser, Stifte, Kreisformen
  • Flüssigkleber, Glitzer

Und so geht’s:

Die Leinwand auspacken und präparieren – hinten muss man diese Keile in die vorgegebenen Schlitze schlagen, damit die Leinwand gespannt ist. Ich musste erstmal googlen, wie man das macht, muss ich peinlicherweise gestehen, weil ich nicht rausfinden konnte, wie herum diese Dinger richtig eingesetzt werden. Um euch das zu ersparen, hier ein Bild, wie es richtig ist😉

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Was den Songtext betrifft, habe ich mich für einen Ausschnitt aus „Magic“ entschieden und ihn von meinem Laptop auf ein A3-Papier abgepaust, weil ich frei nicht schön und gleichmäßig schreiben kann. Dann habe ich diesen Songext mit Tesafilm hinten, also in der Leinwand fixiert und gegen das Licht auf die Leinwand abgezeichnet, in rot und gelb, weil das die Farben waren, mit denen ich auch später gestalten wollte. Bleistift sieht man später eventuell durch die Farbe, abhängig davon, welche Farbe ihr benutzt. Danach habe ich begonnen, die Farbe aufzutragen. Am besten legt ihr euch ein Taschentuch bereit, in dem ihr überschüssiges Wasser oder Farbe abtupfen könnt.
Ich habe zuerst die rote (Acryl-)Farbe mit einem dünnen Pinsel aufgetragen und später die gelbe Aquarellfarbe mit dem Stift aufgemalt und mit einem Pinsel und Wasser verstrichen. Das sah für meinen Geschmack zu blass aus und so habe ich mit einer weiteren Lage gelb und einer Lage rot das Leuchten gesteigert. Das geht besonders schön, wenn ihr den Aquarellstift ins Wasser taucht und dann über die Leinwand streicht.

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Danach habe ich unter Zuhilfenahme von verschiedenen Dingen (CD, Glas, Deckel, Fingerloch der CD, …) Kreisformen dünn mit Bleistift auf die Leinwand gezeichnet. Diese habe ich dann mit schwarzem und braunem Aquarellstift ausgefüllt. Je dunkler ich die Kreisformen haben wollte, desto mehr schwarz habe ich gewählt, und dann habe ich mit einem Pinsel die Farben vermischt. Hier ist es jedem selbst überlassen, ob er die Kante der Leinwand mitgestaltet oder darauf verzichtet. Ich fand dann, dass die weiße Fläche der Leinwand einfach zu kahl aussah, fast so, als hätte ich sie vergessen, und so habe ich in Ermangelung eines Aquarellstiftes mit einem hautfarbenen Buntstift die Fläche ausgefüllt und schließlich mit Wasser und Pinsel verwischt. Das ging eigentlich überraschend gut; danach die Farben trocknen lassen für den nächsten Schritt.

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Und jetzt, meine Damen und Herren: GLITZER!🙂 Ich fand, der Glitzerstaub würde dem Bild noch einen glanzvollen, irgendwie festlichen Anstrich (ha!) geben. Also habe ich an einigen Kreisrändern Kleber aufgetragen (Flüssigkleber eignet sich besser als Prittstift, durfte ich feststellen) und Glitzer daraufgestreut. Nach einer längeren Trockenzeit habe ich den übrigen Glitzerstaub vorsichtig mit einem Pinsel abgebürstet und wieder in das Döschen gegeben.

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Und damit sind wir dann eigentlich auch schon fertig! Hier seht ihr das vollendete Werk, zur Probe an meiner Wand gehängt. Mittlerweile habe ich es besagtem Freund auch schon überreicht und er hat sich wahnsinnig gefreut, was mich wiederum gefreut hat. Ich bin gespannt, wohin er es in seiner Wohnung hängt, vielleicht fahre ich demnächst mal vorbei und gucke. Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr schon etwas ähnliches gemacht oder vielleicht sogar geschenkt bekommen? Welchen Songtext würdet ihr wählen und warum?

Ich freue mich, von euch zu hören!🙂

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2 thoughts on “DIY – Songtext trifft Leinwand

  1. Tolle Idee! Und eine super Überraschung dazu.

    Ich müsste eine ganze Wand mit Songzitaten tapezieren, denn je nach Laune und Tageszeit wechseln auch meine Lielingssongs.🙂

    • Das ist auch mein Problem, Corinna! Darum designe ich mir lieber selber Bilder am PC und poste sie hier in der Kategorie „Aus dem Mund von“😉 Außerdem fungieren die Dateien als Bildschirmschoner, auf den ich dann gut und gerne manchmal minutenlang starre😉

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