Eine Reise in spe (hoffentlich) und ein DIY-Mann

Hallo ihr Lieben,

es tut mir Leid, dass ich in letzter Zeit so äußert unregelmäßig von mir hören lasse, aber es ist so viel los. In der Schule geht es jetzt in die zweite Klausurenphase, wir hatten Lernentwicklungsgespräche, unsere Klassenlehrerin musste verabschiedet werden, wofür Geschenke besorgt und unterschrieben werden mussten, gesundheitlich ist es auch gerade etwas schwierig bei mir, ich schlafe zu wenig und wenn ich dann mal eine Minute frei habe, verbringe ich sie dementsprechend in der Horizontalen. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Als kleinen Ausgleich dafür möchte ich euch jetzt an zwei wundervollen Dingen teilhaben lassen:

afrikaBei uns an der Schule gibt es einen Austausch mit einer Schule in Tansania, Afrika. Es haben 10 Schüler aus Deutschland, die Möglichkeit, nach dort unten zu reisen, im Folgejahr kommen dann die Tansanier zu uns nach Deutschland. Zunächst hieß es, dass unser Jahrgang sich nicht bewerben dürfe, aber eine der Betreuungslehrerinnen hat sich dann eingesetzt und erwirkt, dass wir doch dürfen. Und natürlich musste ich mich bewerben. Ich konnte mich einfach nicht nicht bewerben, wenn ihr versteht, was ich meine … Es gibt eine Menge Interessenten, doppelt so viele, wie mitfahren dürfen, wenn man den Gerüchten glaubt. Nächsten Freitag oder im Laufe der darauffolgenden Woche werden wir erfahren, wer mitfahren darf. Ich bin so aufgeregt – ich meine, Afrika! Wie spannend und faszinierend  ist das denn? Ich wäre so glücklich, wenn ich mitfahren dürfte. Sogar mein geliebter 88-jähriger Opa war aufgeregt und meinte, ich sollte mir besonders viel Mühe geben bei der Bewerbung. Ich werde euch jetzt nicht noch mehr darüber erzählen, weil ich nicht weiß, ob es klappt. Aber wenn doch, dann habt ihr natürlich Teil am Abenteuer. Drückt mir die Daumen!

Das zweite Tolle, von dem ich euch berichten wollte, ist, dass ich es letzten Samstag, geschafft habe, einen Schneemann zu bauen.

JD800721Ich habe es mir in den letzten Jahren immer gewünscht, aber es gab keinen Schnee, er ist nicht liegen geblieben oder ich hatte keine Zeit. Aber für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger „Ausreden“  gelten zu lassen und stattdessen einfach mal auf dem Bauch heraus zu handeln.

Als es also letzten Samstag so doll geschneit hat, habe ich Opas Hof freigeschoben und den Schnee zu meinem Traummann zusammengefügt. Zwei Stunden an der frischen Luft – wunderbar. Es hat solch einen Spaß gemacht. Es hat lange gedauert, den Schneemann so hoch zu bauen, weil er ja schon meine Größe haben muss, aber es hat sich dann auch gelohnt 🙂 Wie in Büchern habe ich eine Jacke, einen Schal und einen Hut hervorgekramt und meinen Schneetraum eingekleidet, ihm ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und lustig zwinkernde Knopfaugen verliehen – eine hervorstechende Nase musste ich ihm vorenthalten, aber ich denke trotzdem, dass er ein recht ansehnlicher Zeitgenosse geworden ist.

Dummerweise hat er sich in meiner nächtlichen Abwesenheit wohl so betrunken, dass ich ihn am nächsten Morgen auf dem Bauch liegend vorgefunden habe. Ich sag’s ja – lässt man die Männer mal 5 Minuten aus den Augen … 😉

Was ist eure Meinung zu Schnee – lästig oder zu verschiedenstem Vergnügen einladendes Himmelsgeschenk?

JD800726 (2)

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A kiss for Mr Snowman …

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