Gebt mir Parabeln! Ich mach das!

Ich hätte in meinem ganzen Leben nicht vermutet, dass es mal soweit kommt. Ich bin erstaunt, wenn nicht sogar total platt. Vielleicht sollte ich mich mal durchchecken lassen. Die Überschrift stimmt nämlich – ich meine nicht Vokabeln und hab mich auch sonst nicht vertippt, ich meine tatsächlich Parabeln, diese Mathedinger.

Wie konnte das passieren? Wieso verlange ich nach Parabeln? Ganz einfach: ich sitze über meinem Jahresurlaubsplan. Jahresurlaub?, denkt der eine oder andere von euch jetzt vielleicht. Wir haben fast Mai, und sie sitzt an ihrem Jahresurlaub? Ich weiß, ich weiß. Ich schiebe es schon seit Wochen Monaten vor mir her, weil es eine verdammt komplizierte Angelegenheit ist. Ich arbeite nämlich Nächte und nicht Tage. Daher muss ich meine Urlaubstagsanzahl immer umrechnen. Wenn ich 45 Stunden im Monat arbeite, muss ich 45 Stunden durch die Anzahl der Arbeitstage im jeweiligen Monat teilen, um meine tägliche Stundenzahl zu errechnen.

Bis hierhin ist alles klar. Dann wird es aber kompliziert, weil ich nämlich beispielsweise 20 Urlaubstage einreichen muss, um 3,3 Nächte Urlaub zu bekommen. Huh? Und überhaupt: verratet mir mal, wie ich „Komma 3“ Nächte Urlaub mache?! Also hab ich ein Plus von 0,3 Stunden und muss die dann irgendwo anhängen. Außerdem muss ich meinen Urlaub also pro Monat ausrechnen und das ist absolut verworren, und ich bin eh keine Mathekanone.

Also, eigentlich stimmt das auch nicht. Mit Parabeln à la f(x)=-0.8·(x-2)² -4 hab ich überhaupt kein Problem. Diese Parabel ist nach unten geöffnet und gestaucht, ihr Scheitelpunkt liegt bei x=2 und y=4 und die Polynomdarstellung lautet f(x)=-0,8x²+3,2x-4,8. Daraus wiederum lässt sich ablesen, dass der Schnittpunkt mit der y-Achse bei -4,8 liegt. Das ist üüüüberhaupt kein Problem für mich. Aber vor meiner Urlaubsplanung kapituliere ich … alles klärchen. Man sieht: in der Schule werde ich total klasse auf mögliche Aufgaben des täglichen Arbeitslebens vorbereitet. Nicht.

2 thoughts on “Gebt mir Parabeln! Ich mach das!

  1. Das hört sich aber wirklich kompliziert an. Gibt es denn in dieser Firma keinen Verantwortlichen für das Personal? Meiner Meinung nach, wäre diese Person dafür da, Dir Deinen Urlaubsanspruch ganz genau mitzuteilen. Immerhin hat sie auch den Arbeitsvertrag mit Dir gemacht und (vermutlich) gewusst, was sie tat.

    • Doch, gibt es, und mir ihrer Hilfe habe ich es jetzt auch gerechnet UND verstanden. Sie hat das nicht so konzipiert, aber wird sich dafür einsetzen, dass es einfacher wird! Gott sei Dank😉

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