Alltag

Hallo ihr Lieben,

ich bin krankgeschrieben. Finde ich natürlich nicht so toll, aber ich nutze die Zeit heute mal, um wieder etwas Leben in den Blog zu bringen. Ich möchte wirklich nicht, dass mein Blog einschläft oder sonstwie verkümmert. Im Moment weiß ich bloß einfach nicht so recht, über was ich bloggen soll. Meine Existenz ist zur Zeit eher grauer Alltag als buntes Leben und ich rolle mich abends oft todmüde und überfordert unter meiner Decke zusammen und bin plötzlich sehr dafür, den Winterschlaf auch für Menschen einzuführen.

Ich gebe euch mal einen Einblick in meinen Alltag und wenn ich am WE wieder zurück bin in meiner Wohnung, dann fotografiere ich mal drauflos und stelle euch meine 4 Wände vor.

Ich bin momentan in der letzten Praxisphase vor Abschluss meiner Ausbildung, das heißt, ich werde erneut auf Kinder losgelassen😉 Ab dem 07. Januar bis zum 17. März arbeite ich im Kindergarten einer städtischen Einrichtung mit 25 quietschlebendigen, ergo lauten, aber nichtsdestotrotz tollen Kindern im Alter von 3-5, meiner Anleiterin und 2 Kolleginnen. Ich fange um 8h an und darf um 16.30h nach Hause gehen. Ich stehe also um 6.30h auf, verlasse um 7.30h das Haus und bin um 17h wieder zurück. Als Prüfungsleistung muss ich mit den Kindern ein Projekt entwickeln und 8 Einheiten planen, durchführen, reflektieren und evaluieren. Was genau das für ein Projekt wird, kann ich noch nicht sagen – ich war genau einen Tag in der Einrichtung, bis mir die Krankheit einen Strich durch die Rechnung machte.

Zusätzlich zu diesem unbezahlten Arbeitstag habe ich natürlich noch Ausarbeitungen für die Schule zu machen – eine Hausarbeit über die Physiker von Dürrenmatt (Aktualitätsbezug), eine Hausarbeit über den Ablauf des Asylverfahrens (samt Rechten, Pflichten und Möglichkeiten, zu arbeiten sowie in die Kita und Schule zu gehen), ein Essay über ein politisches Thema, das ich mir auch noch ausdenken darf sowie eine Gruppenarbeit zu einem Projekt zum Thema Natur und Umwelt inklusive Präsentation. Habe ich was vergessen? Bestimmt.

Und dann kommt ja noch der schnöde Alltag dazu – einkaufen, putzen, sich mit Nachbarn rumärgern, frieren … brr. Aber ich liebe meine Umgebung. 5 Minuten in die Stadt, 5 Minuten in die Natur. Neulich habe ich einen tollen Morgenspazierrundgang gemacht, und die Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten. Der Himmel war so ungewöhnlich rot und plötzlich lag hier der erste Schnee des Jahres … wundervoll. Später war der Himmel wieder normal grau und ich war froh, die Magie des Morgens rechtzeitig eingefangen zu haben.

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