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IndieAir auf youtube … By your side

Hallo liebe Lebensmaler,

ich habe einen wundervollen Channel auf youtube gefunden, und zwar den „IndieAir„-Channel. Dort gibt es wundervolle, fröhliche, ruhige, aufmunternde, nachdenkliche Lieder zuhauf und ich kann gar nicht genug bekommen vom Stöbern! Es ist wie eine eigene kleine Welt auf youtube. Genial.

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Mein liebstes Lieblingslied, das ich bis jetzt gefunden habe, heißt „By your side“ von „The Runaway Club“. Für mich ist es ein Lied, das ziemlich simpel und schnörkellos ist, aber gleichzeitig vermag, große Gefühle auszudrücken und dieses überwältigende Gefühl von Liebe perfekt in der Musik zu verpacken. Einfach toll. Das möchte ich heute mit euch teilen und hoffe, dass ihr dort vielleicht auch fündig werdet. Ganz liebe Grüße an euch 🙂

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Love in Hildesheim #2

Heute war wieder ein wundervoller, warmer „Sommer“tag und nachdem ich unverkatert nach den Freuden des Weinfestes gestern aufgewacht bin, mir Frühstück besorgt und es dann auch gegessen habe, habe ich mit meiner Kamera (wir freunden uns langsam an) einen Spaziergang zu einer Freundin unternommen. In ihrem Stadtteil bin ich nicht oft und konnte darum auf dem Weg viele neue Eindrücke sammeln – und habe ganz viel Liebe gefunden. Manchmal offensichtlich, manchmal muss man ganz genau hinschauen, manchmal müssen die Sprayer ziemlich viel Anstrengungen auf sich genommen haben und manchmal ist die „Liebe“ ganz einfach gehalten.

Ich hatte auch eine ganz süße Begegnung mit einem kleinen Jungen, der sich wunderte, was ich da eigentlich machte … Das fand ich schön, wie neugierig-vorsichtig er sich getraut hat, mich zu fragen. Kinder sind total wundervoll.

Ich fand es auch schön, so aufmerksam durch die Stadt zu gehen und zu sehen, dass sich entweder ganz viele unterschiedliche Menschen mit dem Thema „Liebe“ befassen oder einige wenige wirklich intensiv darüber nachdenken. Mal sehen, ob ich noch mehr Liebe finde, wenn ich mich wieder auf Streifzug begebe. Jetzt aber erstmal Augen auf für die heutigen Bilder:

Welches ist euer Lieblingsbild? Ich habe vier Stück: das mit „Lebe die Liebe“ auf dem Mülleimer, das mit dem winzigen blauen „love“ zwischen dem ganzen anderen Gekritzel, das „Take care“-Herz und das letzte Bild.

Den ersten „Liebe in Hildesheim“-Post findet ihr hier.

Be sure to wear some flowers in your hair.

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Mit diesem Ausschnitt aus Scott McKeenzies „San Francisco“ begrüße ich euch heute 🙂 Ich hatte gestern einen wundervollen Himmelfahrtstag mit Sonne auf der Haut und Blumen im Haar – ich wünschte, ich könnte jeden Tag welche tragen  🙂 Der Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit, weil mehr Leben draußen stattfindet, alles leichter und fröhlicher ist und natürlich bunter!

Für mich sind momentan die Blumen im Haar etwas Wunderbares, das den Sommer in mir ausdrückt – ich hab ja schon neulich von meinem Blumenkranz erzählt und für mich ist es die Leichtigkeit und Sorgenfreiheit, die mich daran erfreut. Außerdem ist es ein Stück Kindheit, das ich da mit mit herumtrage und ein Stück Ausgefallenheit (falls es das Wort gibt). Einfach mal anders sein als andere. Ich fühle mich immer ein bißchen Pippi-Langstrumpf-mäßig, wenn ich durch Wiesen laufe oder laut lache, ohne viele Gedanken daran zu verschwenden, was andere von mir denken.

Was lässt euch so richtig strahlen, womit fühlt ihr euch gut? Ist es vielleicht ein Lied oder ein Kleidungsstück? Ist es eine Person? Ist es ein Gericht, das ihr nur im Sommer/ zu besonderen Anlässen esst oder ein Ort, den ihr immer im Sommer/ zu bestimmten Zeiten besucht? Eine Sprache oder etwas ganz anderes? Ich würde mich freuen, wenn ihr euer das WAS und WARUM teilt 🙂

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This photo was taken on Ascension Day (yesterday) and it was an exceptionally fine day full of sunshine on my skin and flowers in my hair. I love flower crowns so much I wish I could wear one each and every day. The flowers are a symbol for everything I love about summer: all its colourfulness and life being lived outside a lot more, the lightness of the days and carefreeness. Also it reminds me of childhood days and laughing loudly and running about makes me feel Pippi-Longstocking-ish because she just lived life like she wanted without giving a toss about what people thought. Life was simple for her.

What makes you beam with happiness, what makes you feel good? Is it maybe a song, some item of clothing, a meal which you only eat in summer or on special occasions? Is it a place you visit only in summer or once a year, a language or something entirely different? I’d love you to share the „what and why“ here 🙂

Künstlervorstellung: Adesse

Hallo ihr lieben Lebensmaler,

in meinem Leben spielt Musik eine riesige Rolle und ich könnte nicht ohne. Ich bin sehr kritisch, was Musik angeht und wie ihr wisst, achte ich stark auf den Text, wenn es nicht gerade die typischen Feier-Mainstream-Chart-Songs sind, von denen man ja meist eh nicht viel erwarten kann, textmäßig gesehen 😉 Ich höre Musik als Motivation für’s Putzen, zum Runterkommen, vorm Einschlafen, beim Sport, als Hintergrundmusik, wenn ich die Stille nicht ertrage, zum musikalischen „Vorglühen“ vor dem Feiern und und und. Klar höre ich da nicht immer das gleiche, sondern Abwechslung muss her, daher bin ich offen für neue Musik und lasse mich manchmal einfach durch youtube treiben oder mir vom Radio neue Künstler empfehlen.

So habe ich Adesse gefunden.

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Er kommt aus Berlin, und sein Album „Fechnerstraße“ ist nach der Straße benannt, in der er aufgewachsen ist. Es kam am 25.03.2016 raus und läuft seitdem bei mir hoch und runter. Ich habe zuallererst sein Lied „Sekundenkleber“ gehört und war hin und weg, denn der Text ist einfach wunderwunderschön und gefühlvoll. Es ist eher ruhig und entspannend, dann gibt es aber auch Lieder wie „Ich bleibe“, das einfach lebensbejahend und fröhlich ist, oder „Männer weinen nicht“, zusammen mit Sido übrigens, das nachdenklich-traurig stimmt. Auch die Videos zu den Songs finde ich sind toll, mal minimalistisch, sodass man sich auf die Musik und den Text konzentrieren kann, mal unterstreichen sie aber auch noch die Botschaft, die Adesse rüberbringen möchte. Ich finde ihn genial und hoffe, ihr findet eventuell auch Gefallen an ihm, denn er scheint ein bodenständiger, entspannter, witziger Künstler zu sein, mit dem man bestimmt auch mal cool den Nachmittag verbringen könnte.

Hier also die Liste mit seinen Liedern, die ich sehr gerne höre. Wenn ihr reingehört habt, würden mich eure Eindrücke interessieren! Ist die Musik euer Fall? Warum ja, warum nein? Und Tipps zu neuen Künstlern immer gerne in meine Richtung 🙂

 

 

Sommersoundtrack

Es ist kein Geheimnis, wie sehr ich den Sommer liebe. Das ist für mich die allerschönste Jahreszeit, weil sie so unbeschwert und lebendig ist. Zum Sommer bzw. zum „Sommer fühlen, bevor er da ist“ gehört natürlich auch immer Musik – und ich habe bei youtube ein wundervolles Lied vom ebenfalls wundervollen Milow entdeckt. Ich habe es noch nicht im Radio gehört, aber es kommt dort sicher auch bald, denn es bringt alles mit, was der Sommer so ist und braucht: Leichtigkeit, Sehnsucht, Liebe, Wärme, Abenteuerlust, Herzklopfen … und Sonne.

Where did the summer go?
I found it in Monaco, dancing in Mexico, sushi in Tokyo.
I wanna be where you are and drive in a classic car.
Cuba is not so far, I can bring my guitar

Baby, are we there yet?
Meet me at the sunset, summer will be over soon.
I’ll see you when you get there but until we get there
we’ll be howling at the moon.

Where is the summertime?
Take me back to  …, skyscrapers in Dubai, palaces in Versailles.
So you won’t fly with me? Have dinner in Sicily?
Be who you wanna be, right where you wanna be.

Baby, are we there yet?
Meet me at the sunset, summer will be over soon.
I’ll see you when you get there but until we get there
we’ll be howling at the moon.

Die Live-Version ist auch sehr schön anzuhören:

 

Was haltet ihr davon? 🙂 Was ist euer Sommerlied?
Und was versteht ihr an der Stelle, an der ich im Songtext leider … einsetzen musste?

Liebe in Hildesheim #1

Hallo ihr Lieben,

wenn ich in Hildesheim spazieren gehe, dann achte ich immer ganz besonders auf coole Graffiti, Sprüche oder Aufkleber. Und bei diesen Beobachtungen ist mir ganz oft das Wort „Liebe“ aufgefallen, in vielen Variationen. Oft habe ich davon auch Fotos gemacht. Einige kennt ihr schon, andere sind neu – ich möchte heute diese Liebesbilder mit euch teilen. Das Briefkastenbild ist eins meiner liebsten – wer verschickt heute wohl noch Liebesbriefe? Welches Bild gefällt euch besonders?

 

 

Smarter Legokuchen

Hallo liebe Lebensmaler 🙂

Ich habe mal wieder den Kochlöffel hervorgekramt und etwas Süßes gebacken. Meine Zeit in der Mäusegruppe ist vorbei und als Abschiedsgeschenk habe ich für die Kinder einen Legokuchen gebacken.

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Das Rezept habe ich von einer Freundin bekommen, die den Kuchen auch für ihre Krippis zum Abschied gebacken hat. Der Kuchen ist an sich sehr einfach, aber das Verzieren ist sehr zeitaufwändig – wenn ihr also etwas Schnelles sucht, ist dieser Kuchen nichts für euch.

Ich habe leider im Laufe des Vorbereitens festgestellt, dass ich keinen Mixer habe … schlau. Zum Glück konnte ich mir mit der Küchenmaschine behelfen, die mir meine Tante zum Einzug geschenkt hat. Alt zwar, aber voll funktionstüchtig – wenn ich auch bezweifle, dass meine Nachbarn sich gefreut haben. Egal jetzt – los geht’s!

*

Ihr braucht:           |  ca. 2 Stunden

1 Zitrone (oder Zitronensaft aus der Spritzflasche)
300 g Margarine/Butter
300 g Zucker
6 Eier
450 g Mehl
2 TL Backpulver (leicht gehäuft)
1 Prise Salz
150 ml Orangenlimonade
300 g Puderzucker (200gr reichen auch)
Lebensmittelfarbe (lässt sich passend zu den Smartiefarben mixen)
ca. 2 Rollen Smarties (oder andere Schokolinsen)

Zitronenpresse
Waage, diverse Schüsseln
Messer, Teelöffel, Spachtel
Messbecher
Mixer oder Küchenmaschine
Backblech und -papier

*

Und so macht ihr’s:

Zuerst heizt ihr den Backofen vor (Ober-/Unterhitze 180°C, Umluft 160°C) und legt das Blech mit Backpapier aus. 300gr Margarine und 300gr Zucker miteinander vermixen, die 6 Eier nacheinander unterrühren. 450gr  Mehl, 2 leicht gehäufte TL Backpulver und Salz abwechselnd mit der Limo unter den Teig rühren. Das wäre es dann auch schon! Der Teig sollte jetzt so „fest-flüssig“ sein, wenn ihr wisst, was ich meine. Ab auf’s Blech damit und für 35 – 40 Minuten in den Ofen, bis er goldbraun wieder herauskommt.

Jetzt habt ihr Zeit, alles soweit abzuwaschen, damit ihr hinterher nicht einen ganzen Berg vor euch stehen habt. Danach solltet ihr die Zitrone auspressen und den Saft mit dem Puderzucker vermischen. Was das Mischen der Farben angeht, empfehle ich euch, immer mit gelb anzufangen – erst ein bißchen, um zu gucken, wie viel ihr von der Puderzuckerfarbe letztendlich braucht (es sind nicht immer die gleiche Anzahl aller Smartiefarben in der Rolle!). Dann könnt ihr etwas rot hinzufügen, die orangene Farbe benutzen und schließlich noch mehr rot hinzugeben für rot oder pink. Dann verschwendet ihr nicht so viel an Puderzucker. Also alles hübsch nacheinander, wenn ihr die Smarties aufklebt – also noch nichts vorbereiten!
Wenn ihr den Puderzucker fertig habe, könnt ihr die Smarties nach Farben sortieren –  ungerade Anzahl-Smarties könnt ihr essen 🙂 Hierzu empfehle ich euch eine Muffinform, das macht es ganz einfach!

Um festustellen, ob der Kuchen wirklich fertig ist oder nur so aussieht, macht ihr die Stäbchenprobe. Wenn kein Teig kleben bleibt, holt ihr den Kuchen raus und lasst ihn abkühlen. Die Ränder schneidet ihr ab, damit gerade Kanten entstehen.Ich habe mich entschieden, unterschiedlich große „Legosteine“ herzustellen, denn in meiner Gruppe habe ich Kinder mit großen und kleinem Hunger 😉 Wenn ihr gleich große 6er-STücke wollt, dann teilt ihr den Kuchen 4x waagrecht und 8x senkrecht. Wenn ihr ihn schon schneidet, während er noch warm ist und dann die Stücken etwas auseinanderschiebt, kühlt er schneller ab 😉

Wenn die Stücke abgekühlt sind, könnt ihr passend zu den gelben Smileys die Farbe an den Puderzuckerguss geben und dann geht’s los mit der Kleberei! Ich empfehle euch, vorher zu rechnen, wie viele „Steine“ ihr machen könnt (3 Vierer oder doch lieber 2 Sechser?).

Hart werden lassen – einpacken oder schön arrangieren – lecker! 😛
Was haltet ihr von der Idee?