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I hope you find them …

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I hope that you end up with someone who loves you back. I don’t mean someone who likes your figure or the cool new shoes you’ve bought this month. I hope you find someone who’s genuinely interested in you. Someone who wants to know what your favorite songs are. I don’t mean the songs that you’ll listen to with a crowd of people at a bonfire but the songs you listen to when you’re driving alone or falling asleep at night. Someone who wants to know what your favorite books are and will take the time to read them because they want to see what intrigues your mind. Someone who wants to know about your favorite childhood memory and your favorite hiding place as an adult. Someone who wants to work out with you and eat a tub of Nutella with you on a Friday night. Someone who uses words like charming, stunning, delightful, lovely, graceful, lovely, dazzling, radiant, and dashing instead of cute, beautiful, and pretty. Someone who wants to read every term paper you’ve aced and every journal entry you’ve posted on your blog. Someone who wants to find all the imperfections on your olive skin and wants to love every blemish and scar they find. Someone who knows your favorite quotes by heart. Someone who wants to know if you prefer almond milk or fat free milk. Someone who wants to learn about your past but more so about your future. I hope you find that someone who wants to know every detail about you. I hope you find them and you end up with them forever.

– Natalie Meza

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Meine 4 Wände – Die Küche

Endlich komme ich dazu, euch das dritte Zimmer meiner Wohnung vorzustellen – die wundervolle, helle Küche! Mir war es schon immer sehr wichtig, dass die Küche groß genug ist, um entspannt darin kochen und essen zu können. Ich halte nichts von Miniküchen, in denen man etwas mit dem Po vom Fensterbrett stößt, wenn man sich bückt, um in den Ofen zu schauen – und glaubt mir, solche Wohnungen habe ich zuhauf angeschaut. Darum bin ich umso glücklicher, über eine grooße, geräumige Küche zu verfügen, die ich mir gemütlich eingerichtet habe.

Die Stühle und den Tisch habe ich gegen ein unbenutztes Fondueset eingetauscht – unglaublich, aber wahr. Man kann ihn auf die doppelte Größe aufklappen und das ist wundervoll für Besuch. Die gelbe Gardine, die ich anstatt des bereits vorhandenen Rollos angebracht habe, taucht die Küche besonders nachmittags in goldenes Licht, das en masse durch die große Tür zum Balkon hereinfällt. Ein Grund mehr, diesen Raum zu lieben. Ich bin ein großer Fan von Sprüchen, Postkarten und Postern, wie ihr sicher schon gemerkt habt. Das Poster habe ich aus einem Think!-Shop, der zugemacht hat. „Wer staunen kann wie ein Kind, erlebt die schönsten Überraschungen.“ Das drückt zum einen meinen Einstellung zum Leben aus, zum anderen erinnert es mich daran, wie ich arbeiten möchte und was ich „meinen Kindern“ mit auf den Weg geben möchte und es schürt zudem noch Erinnerungen an meine eigene, fantasievolle und prall mit tollen Erlebnissen gefüllte Kindheit, die ich vermisse. Die coole Lampe habe ich von meinem Opa mitgebracht und sie spendet gemütliches Licht.

Die Obstschale habe ich aus den Tiefen der Kellerregale meines Opas geborgen, und die supertollen Schafuntersetzer sind ein Geschenk einer meiner kurzfristigen Gastfamilien aus Neuseeland. Da dort mehr Schafe als Menschen leben, sind Souvenirs häufig mit diesen knuffigen Fellträgern verziert. Ich finde sie echt großartig, und freue mich vor allem, weil sie megateuer sind und ich sie mir niemals alleine hätte leisten können. So habe ich immer ein Stück dieses weit entfernten „zu Hauses“ bei mir in der Küche. Ich habe auch eine Schürze mit genau diesen Schafbildern drauf bekommen und trage sie, seitdem sie in meinen Besitz gewechselt ist, fleißig beim Kochen. Es ist eine Freude!

An der freien Wand über dem Tisch habe ich verschiedene „Poster“ aufgehängt, die z.T. aus dem „Think!“-Fundus stammen oder als Postkartenwerbung im Briefkasten auftauchten. Sie machen meine Küche bunt und ich liebe die Aussagen. Auf dem Poster mit dem Haus steht: „Liebe ist gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unvollkommenheit.“ und auf dem mit den Spulen steht: „Entgleisungen, die uns aus gewohnten Bahnen werfen, sorgen dafür, dass unsere Lebendigkeit nicht auf der Strecke bleibt.“
Die kleine Pinnwand ist sehr praktisch für all meine Bons, Zettelage und Visitenkarten und natürlich auch second-Hand gekauft, genauso wie die Kommode in der Ecke zwischen Tür und Tisch.

In ihr lagere ich meine Lebensmittel, auf ihr stehen viele kleine, aber wichtige Dinge. Zum einen zwei meiner Lieblingsbilder meines geliebten Opas und mir. Im Sommer habe ich uns Kirschohrringe gepflückt und nach dem obligatorischen Sträuben grinste er doch – mein wundervoller Opa. Die Pflanze habe ich zum Einzug von meiner Tante geschenkt bekommen und ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass sie noch lebt. In dem Einmachglas sind Glückskekssprüche, die ich selbst gestaltet habe und ziehe, wenn mir nach Inspiration oder Aufmunterung ist – ähnlich wie die Spruchschale in meinem Flur. Die Fotos neben der Tür habe ich selbst gestaltet, es sind Songtexte, die ich toll finde und die mich inspirieren oder berühren. Ich lade sie euch in einem separaten Post hoch.

Auf der anderen Seite der Küche ganz rechts, zwischen der Küchenzeile und der Balkontür, ist ein kleiner, quasi begehbarer Vorratsschrank, den ich liebe. Auch ihn habe ich mit Think!-Karten geschmückt, die motivieren, bestärken, begeistern und zum Schmunzeln anregen. „Ohne Begeisterung wird nie etwas Größeres zustande gebracht.“ – „Unser Horizont erweitert sich nicht nur in die Ferne.“ – „Wer wagt, selbst zu denken, wird auch selbst handeln.“ – Noone is as uninteresting as a person without interest.“ – „Die besten Dinge für unser Leben wachsen im Stillen.“ – „You can’t see the world through a mirror.“
Innen drin ist alles fein säuberlich aufgereiht und hat seinen Platz 🙂 In der Apfeldose oben links befindet sich die kleine WG von Eule und Maus, alias Korkenzieher und Schnapsgießer 😉 Zeig ich euch am Ende!

An dem Gewürzregal freue ich mich jedes Mal, wenn ich es sehe. Ich habe es vor Jahren in einem second-hand-Shop gesehen, aber wollte es nicht kaufen, weil ich keine Wohnung hatte. Dann, als ich endlich eine eigene Wohnung hatte, war es nicht mehr da. Als ich dann in einem anderen second-hand-Shop gestöbert habe, stand es einfach da, als hätte es auf mich gewartet. Ich liebe es. Die hängende Teekanne stammt aus dem Besitz meiner anderen Oma und ich finde sie als Teekannenuntersetzer genial 🙂 Das kleine „Brot im Toaster“ ist mein im Sale erworbener S+P-Streuer 🙂 Cool, oder?

Die Küchenzeile war komplett drin in der Wohnung und ich habe sie mit kleinen Akzenten geschmückt. Meinen Koch-Ofenhandschuh kennt ihr schon, den finde ich einfach äußerst originell und drollig. Meine Karten am Herd sind über die Jahre gesammelte Werbung und kommen jetzt endlich zum Einsatz: „2016 wird mein Jahr“ – „Geile Schnitte“ – Mehr Geld für Pizza!“ – „Nur Nudeln kann ja jeder“ – „Nicht kleckern sondern klotzen“ – „Ich war … ☐ immer brav! ☐ meistens brav! ☐ hmm naja …“ Wo ich wohl mein Kreuz gemacht hab? 😉 An den Schranktüren über der Spüle habe ich zwei von meinen Weisheiten aus dem Glückskeksglas angebracht, die mir morgens schon oft einen gesunden Impuls gesetzt oder mich durch den Tag getragen haben. „Bevor ich das nehme, was ich kriegen kann, warte ich lieber, bis ich das bekomme, was ich haben will.“ und mein geliebter Astrid Lindgren-Spruch: „Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar.“

In der Küche ist auch die Gastherme angebracht und so häßlich ich sie finde, so nützlich ist sie, denn sie gibt meinen Magnetwortstreifen ein zu Hause. Diese Magnete habe ich vor 5 Jahren für meine Wohnung in Bonn gekauft, nach der Trennung von meinem damaligen Freund einzeln von unserem Kühlschrank abgepult und jetzt in mühseliger Kleinarbeit alphabetisch an diese Gastherme gepappt. Meine Freunde und ich selbst auch waren schon äußerst kreativ auf der Magnetwand 😉 Das Bild mit der Schwalbe ist übrigens der Entwurf eines Tattoos, das ich seit 8 Jahren gerne hätte – irgendwann wird es meinen Körper zieren.

Zum Schluss möchte ich meine Schubladen und Schränke noch ein bißchen weiter für euch öffnen und euch ein paar Lieblingsstücke zeigen:

Die Tasse ist aus mehreren Gründen eins meiner Lieblingsstücke: erstens habe ich sie von Marieke geschenkt bekommen und zweitens ist „sunshine girl“ der Spitzname, den ein sehr, sehr guter Freund für mich benutzt – daher zaubert mir die Tasse immer ein Lächeln auf’s Gesicht. Der Pfannenwender ist ein Geschenk von Vera. Auf der anderen Seite steht: „Egal, wie man es dreht und wendet …“ – ich hab mich so gefreut, weil es ein ganz persönliches Geschenk ist, in dem man die Gedanken, Zeit und Mühen erkennt, die in das Geschenk geflossen sind. Und der Elefanten-Flaschenkorken ist einfach superoriginell. Ich habe ihn in einem second-hand-Shop gefunden und konnte nicht wiederstehen. ❤ Der Hemd-Flaschenöffner stammt aus der „Sammlung“ meiner Eltern und ich finde ihn schlichtweg brilliant.

Den witzigen Flaschenöffner in Eulenform habe ich ebenfalls in einem second-hand-Shop erstöbert und fand ihn ziemlich urig 🙂 Ich habe ein Faible für ungewöhnliche Dinge, und deswegen konnte ich, obwohl ich äußerst selten (quasi nie) Schnaps trinke, auch den süßen Schnapsgießer in Mäuseform nicht im Laden zurücklassen.  Eule und Maus haben nun eine WG in meiner witzigen Apfeldose gegründet und verstehen sich prächtig. Zu guter Letzt ist da noch meine Zuckerdose in Form einer Glühbirne. Die habe ich in einem second-hand-Shop in Holland aufgespürt und habe sie ebenfalls lange, bevor ich eine eigene Wohnung hatte, erstanden, weil ich sie so witzig fand.

Tjaa, das war die Küche 🙂 Habt ihr auch solche Lieblingsstücke in eurer Wohnung? Ich würde gern wissen, was für Kuriositäten ihr besitzt!

Be sure to wear some flowers in your hair.

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Mit diesem Ausschnitt aus Scott McKeenzies „San Francisco“ begrüße ich euch heute 🙂 Ich hatte gestern einen wundervollen Himmelfahrtstag mit Sonne auf der Haut und Blumen im Haar – ich wünschte, ich könnte jeden Tag welche tragen  🙂 Der Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit, weil mehr Leben draußen stattfindet, alles leichter und fröhlicher ist und natürlich bunter!

Für mich sind momentan die Blumen im Haar etwas Wunderbares, das den Sommer in mir ausdrückt – ich hab ja schon neulich von meinem Blumenkranz erzählt und für mich ist es die Leichtigkeit und Sorgenfreiheit, die mich daran erfreut. Außerdem ist es ein Stück Kindheit, das ich da mit mit herumtrage und ein Stück Ausgefallenheit (falls es das Wort gibt). Einfach mal anders sein als andere. Ich fühle mich immer ein bißchen Pippi-Langstrumpf-mäßig, wenn ich durch Wiesen laufe oder laut lache, ohne viele Gedanken daran zu verschwenden, was andere von mir denken.

Was lässt euch so richtig strahlen, womit fühlt ihr euch gut? Ist es vielleicht ein Lied oder ein Kleidungsstück? Ist es eine Person? Ist es ein Gericht, das ihr nur im Sommer/ zu besonderen Anlässen esst oder ein Ort, den ihr immer im Sommer/ zu bestimmten Zeiten besucht? Eine Sprache oder etwas ganz anderes? Ich würde mich freuen, wenn ihr euer das WAS und WARUM teilt 🙂

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This photo was taken on Ascension Day (yesterday) and it was an exceptionally fine day full of sunshine on my skin and flowers in my hair. I love flower crowns so much I wish I could wear one each and every day. The flowers are a symbol for everything I love about summer: all its colourfulness and life being lived outside a lot more, the lightness of the days and carefreeness. Also it reminds me of childhood days and laughing loudly and running about makes me feel Pippi-Longstocking-ish because she just lived life like she wanted without giving a toss about what people thought. Life was simple for her.

What makes you beam with happiness, what makes you feel good? Is it maybe a song, some item of clothing, a meal which you only eat in summer or on special occasions? Is it a place you visit only in summer or once a year, a language or something entirely different? I’d love you to share the „what and why“ here 🙂

Farbspritzer

Heute habe ich das Geburtstagsgeschenk für eine Freundin verpackt und gestaltet, die es echt nicht ganz so leicht hat mit ihrem Leben – trotzdem steht sie immer wieder auf und schlägt sich weiter durch. Sie gibt mir ganz oft Mut, dass auch ich das schaffen kann. Und gestern stand ich zufällig in einem Laden vor einem Schalregal und fand das perfekte Geschenk. Zusammen mit einem übersetzten Auszug aus „The Personal Shopper“ von Carmen Reid sagt es genau das aus, was ich an ihr bewundere: immer weiter machen, nach vorne schauen, sich selbst drum kümmern, dass man seine Ziele erreicht, sich selbst etwas Gutes tun und dafür sorgen, dass es einem so gut geht, wie es unter den momentanen Umständen eben möglich ist.

Die persönliche Note finde ich bei gekauften Geschenken so wichtig – wie seht ihr das?

Smarter Legokuchen

Hallo liebe Lebensmaler 🙂

Ich habe mal wieder den Kochlöffel hervorgekramt und etwas Süßes gebacken. Meine Zeit in der Mäusegruppe ist vorbei und als Abschiedsgeschenk habe ich für die Kinder einen Legokuchen gebacken.

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Das Rezept habe ich von einer Freundin bekommen, die den Kuchen auch für ihre Krippis zum Abschied gebacken hat. Der Kuchen ist an sich sehr einfach, aber das Verzieren ist sehr zeitaufwändig – wenn ihr also etwas Schnelles sucht, ist dieser Kuchen nichts für euch.

Ich habe leider im Laufe des Vorbereitens festgestellt, dass ich keinen Mixer habe … schlau. Zum Glück konnte ich mir mit der Küchenmaschine behelfen, die mir meine Tante zum Einzug geschenkt hat. Alt zwar, aber voll funktionstüchtig – wenn ich auch bezweifle, dass meine Nachbarn sich gefreut haben. Egal jetzt – los geht’s!

*

Ihr braucht:           |  ca. 2 Stunden

1 Zitrone (oder Zitronensaft aus der Spritzflasche)
300 g Margarine/Butter
300 g Zucker
6 Eier
450 g Mehl
2 TL Backpulver (leicht gehäuft)
1 Prise Salz
150 ml Orangenlimonade
300 g Puderzucker (200gr reichen auch)
Lebensmittelfarbe (lässt sich passend zu den Smartiefarben mixen)
ca. 2 Rollen Smarties (oder andere Schokolinsen)

Zitronenpresse
Waage, diverse Schüsseln
Messer, Teelöffel, Spachtel
Messbecher
Mixer oder Küchenmaschine
Backblech und -papier

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Und so macht ihr’s:

Zuerst heizt ihr den Backofen vor (Ober-/Unterhitze 180°C, Umluft 160°C) und legt das Blech mit Backpapier aus. 300gr Margarine und 300gr Zucker miteinander vermixen, die 6 Eier nacheinander unterrühren. 450gr  Mehl, 2 leicht gehäufte TL Backpulver und Salz abwechselnd mit der Limo unter den Teig rühren. Das wäre es dann auch schon! Der Teig sollte jetzt so „fest-flüssig“ sein, wenn ihr wisst, was ich meine. Ab auf’s Blech damit und für 35 – 40 Minuten in den Ofen, bis er goldbraun wieder herauskommt.

Jetzt habt ihr Zeit, alles soweit abzuwaschen, damit ihr hinterher nicht einen ganzen Berg vor euch stehen habt. Danach solltet ihr die Zitrone auspressen und den Saft mit dem Puderzucker vermischen. Was das Mischen der Farben angeht, empfehle ich euch, immer mit gelb anzufangen – erst ein bißchen, um zu gucken, wie viel ihr von der Puderzuckerfarbe letztendlich braucht (es sind nicht immer die gleiche Anzahl aller Smartiefarben in der Rolle!). Dann könnt ihr etwas rot hinzufügen, die orangene Farbe benutzen und schließlich noch mehr rot hinzugeben für rot oder pink. Dann verschwendet ihr nicht so viel an Puderzucker. Also alles hübsch nacheinander, wenn ihr die Smarties aufklebt – also noch nichts vorbereiten!
Wenn ihr den Puderzucker fertig habe, könnt ihr die Smarties nach Farben sortieren –  ungerade Anzahl-Smarties könnt ihr essen 🙂 Hierzu empfehle ich euch eine Muffinform, das macht es ganz einfach!

Um festustellen, ob der Kuchen wirklich fertig ist oder nur so aussieht, macht ihr die Stäbchenprobe. Wenn kein Teig kleben bleibt, holt ihr den Kuchen raus und lasst ihn abkühlen. Die Ränder schneidet ihr ab, damit gerade Kanten entstehen.Ich habe mich entschieden, unterschiedlich große „Legosteine“ herzustellen, denn in meiner Gruppe habe ich Kinder mit großen und kleinem Hunger 😉 Wenn ihr gleich große 6er-STücke wollt, dann teilt ihr den Kuchen 4x waagrecht und 8x senkrecht. Wenn ihr ihn schon schneidet, während er noch warm ist und dann die Stücken etwas auseinanderschiebt, kühlt er schneller ab 😉

Wenn die Stücke abgekühlt sind, könnt ihr passend zu den gelben Smileys die Farbe an den Puderzuckerguss geben und dann geht’s los mit der Kleberei! Ich empfehle euch, vorher zu rechnen, wie viele „Steine“ ihr machen könnt (3 Vierer oder doch lieber 2 Sechser?).

Hart werden lassen – einpacken oder schön arrangieren – lecker! 😛
Was haltet ihr von der Idee?

 

 

Viewed with wonder

Wenn abends auf dem Blau des Himmels Farbe wie Kreide bei Regen zerfließt, stehe ich oft auf meinem Balkon und betrinke mich an den Farben, sauge sie ein und lasse sie meine Seele bunt malen. Es ist wie eine Kur für die kleinen Kratzer und Schrammen, die der Tag hinterlassen hat. Ich wünsche euch Zeit und Muße, diese flüchtigen Minuten des Tages wahrzunehmen, wertzuschätzen und auszukosten.

Sunsets, like childhood, are viewed with wonder not just because they are beautiful but because they are fleeting.    Richard Paul Evans

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… die Welt hing an Fäden und alles war leicht und so klar.
Wir liebten das Leben. ♡

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Revolverheld – Sommer in Schweden

   ☼   ☼   ☼

Wenn ich dieses Bild von mir sehe, dann denke ich an den Sommer. An den frischen Duft unzähliger blühender Blumen, die ihre wippenden Köpfe über Feldwege und Wiesenränder baumeln lassen; an den Strauß Farbkleckse, den ich mir zu meinem 22. Geburtstag gepflückt habe; an wohltuende Lüftchen, die die Wärme über die nackten Beine schieben wie Watte und die trockene Gräser sch-schen lassen; an warmen Asphalt unter barfuß-Füßen und an die ersehnte Kühle, die der Schatten mit sich bringt. Ich denke an glühende Sonnenuntergänge, die alles Erlebte in goldenen, warmen Glanz tauchen und kühle Morgende, die die Freude und sehnende Erwartung auf Sonnenstrahlen noch stärken. An Eis und befreites Lachen und Lagerfeuer und Unbeschwertheit denke ich, an Ausschlafen und lange Aufbleiben, an das Blinzeln in die Sonnenstrahlen, die durch die Jalousie ins Zimmer dringen, an das Schattenspiel, das die Sonne und der Wind mit den Blättern der Felsenbirne in unserem Garten treibt. Und ich denke an leuchtende Farben, die zu vibrieren scheinen – ich denke an so vieles, was ich im Winter vermisse, und meine Sehnsucht nach dem Sommer wird unermesslich groß.