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Aventuras Nuevas – Chinácota

Sooo … ich nutze die freien Tage, die ich jetzt habe, dazu, um euch endlich mal auf den neuesten Stand zu bringen, denn im November/Dezember habe ich viel erlebt und auch zwei Reisen unternommen, über die ich euch gerne erzählen möchte. Ich habe es so genossen, endlich mal meine Tasche zu packen und etwas mehr von diesem tollen Land zu sehen!

Am Samstag, den 26.11. haben Angel und ich uns nachmittags gegen 16Uhr in einem kleinen Reisebus auf den Weg nach Chinácota gemacht – umgerechnet hat diese Reise wohl so 3€ gekostet. Wir hatten diesen Wochenendausflug schon seit einiger Zeit im Kopf, aber natürlich wurde alles Organisatorische bis zur letzten Minute gelassen („En Colombia es así!“) – zum Beispiel wussten wir am Samstagmorgen noch nicht, wo wir abends schlafen würden. Sowas macht mich normalerweise fuchsig, weil ich es gern organisiert habe. Dieses Mal jedoch habe ich mich zurückgenommen, ihm alles überlassen und gesagt: „It’s going to be fine. This is an adventure.“ Was soll ich sagen? Am Ende war es dann perfekt – manchmal ist die kolumbianische „a ver“-Einstellung doch ganz gut, weil man sich am Ende umso mehr freut, dass alles geklappt hat.

Der Start in dieses Abenteuer begann also mit einer Busreise durch kurvenreiche Berge, sodass besonders ich mit Kopfschmerzen und Schwindelgefühl am Ziel ankam. Die kleine Stadt liegt ca. 1 Stunde südlich von Cúcuta, es ist viel kühler dort, zumindest abends, und es gibt einen Höhenunterschied, der sicherlich an Kopfschmerz und Schwindel nicht ganz unbeteiligt war. Wir haben unsere Pension, in der er uns ein Zimmer organisiert hat, zum Glück sehr leicht gefunden und konnten auch gleich das Zimmer beziehen. 25.000COP haben wir dafür bezahlt, also umgerechnet ca. 8€, und das war ein mehr als fairer Preis für ein Zimmer mit Doppelbett, angeschlossenem Bad und in einer ruhigen Lage! Es war klein und gemütlich, und ich habe mich gleich beim Eintreten wohlgefühlt. Wir lagen schnell im Bett, weil wir uns beide nicht so gut gefühlt haben, und das Nickerchen wirkte Wunder, sodass wir uns dann entspannt auf die Suche nach einem Abendessen machen konnten. Es gab an der plaza, am „Hauptplatz“ der Stadt, am Straßenrand einen Hotdogstand, und die Leute dort haben gleich alle Stühle freigeräumt und zurechtgerückt, damit wir es gemütlich haben. Es hat wie aus Eimern geschüttet und wir haben uns ganz wohlgefühlt unter dem kleinen Dach aus Plastik, während um uns herum die Welt unterging. Das Fastfood war sehr lecker und auch nicht allzu teuer. Die Leute zu beobachten, die den Stand betrieben, wie sie miteinander und den Kunden umgegangen sind, wie sie gescherzt und ihre Arbeit gerne gemacht haben – das alles hat dazu beigetragen, dass es ein schöner Abend wurde. Wir haben die ganze Szenerie eine Weile auf uns wirken lassen und sind dann zurück ins Zimmer gewandert, um auszuschlafen für den nächsten Tag.

Vielleicht ist es jetzt übrigens mal an der Zeit, zu erwähnen, dass Angel mittlerweile nicht mehr nur ein Freund ist, sondern mein Freund. Einige haben sich das vielleicht schon gedacht, aber ich wollte es trotzdem nochmal für’s Protokoll festhalten 😉

Am nächsten Tag sind wir „früh“ aufgestanden. Ich setze das in „Tüddelchen“, weil er -sagen wir mal so- Schwierigkeiten damit hat, morgens aus dem Bett zu kommen und ich jemand bin, der in der Regel direkt mit dem Weckerklingeln die Beine aus dem Bett schwingt und ich es auf Reisen zusätzlich gar nicht erwarten kann, auszukosten, was der Tag so für mich bereithält. Nachdem wir es dann soweit geschafft hatten, dass wir die Füße vor die Tür setzen konnten, haben wir uns in einer kleinen tienda (Kiosk, Allerlei-Laden) ein Frühstück organisiert und sind dann durch die Straßen Chinácotas gewandert. Einfach so, ziellos hin und her, rauf und runter – ich mit meiner Kamera in der einen Hand und mit meiner anderen in seiner. Auf der plaza habe ich gesehen, wie ein Mann einem anderen die Schuhe putzte – beide lächelten, unterhielten sich angeregt und waren vertieft in diese Situation. Das gefiel mir so gut – weil es so menschlich war. Nicht irgendeine Maschine erledigt Arbeit, sondern ein Mensch, und mit diesem kann man sich „verbinden“, durch Worte und Gesten und Mimik. Als ich fragte, ob ich ein Foto machen könnte, lächelten beide, nickten und wollten wissen, in welchem Land ich sie denn berühmt machen wolle.

Die Stadt schmiegt sich zwischen Berge und es ist überall viel Grün zu sehen, manchmal als Unkraut am Straßenrand, manchmal als ein kleines Beet in einer Gasse, manchmal als Park … Die Häuser sind teilweise neu, teilweise alt und oft auch zerfallen. Ich fand die Stadt gerade deswegen total charmant und habe mich sehr wohlgefühlt, weil es so viel zu schauen und entdecken gab und mir nicht irgendetwas „perfekt touristisches“ präsentiert wurde. Werbung, kleinere Anzeigen oder Verkaufs-/Vermietangebote waren einfach auf Wände gepinselt und an vielen Türen oder Fenstern der Häuser waren kleine Kreuze oder Blumensträuße angebracht, um zu zeigen, dass dort gläubige Christen wohnen. Ich fand alles sehr authentisch und lebendig.

In Chinácota fand im Oktober 2015 el primer encuentro internacional de muralismo y arte público (Erstes internationales Treffen der Wandmalerei und öffentlicher Kunst) statt, bei dem viele wunderschöne Wandgemälde entstanden sind, die verschiedene Mauern in der ganzen Stadt zieren, und Geschichten erzählen. So etwas ist für mich ein Paradies, ich liebe Wandmalerei und kann mich gar nicht sattsehen daran. Ich hab so viel durch meine Kamera geguckt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Die Bilder stelle ich an das Ende des Posts, es sind so viele, dass sie zwischendrin stören würden und ich möchte, dass ihr diesen Post UND die Fotos genießen könnt.

Einer meiner Wünsche war aber auch, einen mercado zu besuchen, den ich im Vorbeifahren gesehen hatte, als ich mit der Familie schon 1x durch Chinácota durchgefahren bin. Das haben wir auch gemacht und der Besuch dieser typisch kolumbianischen Markthalle war echt spannend. Ich wurde natürlich neugierigst beäugt, weil ich auffalle mit meiner piel de leche, wie ich meine helle Haut oft scherzhaft bezeichne, aber alle waren freundlich zu uns. „A la orden?“,  also in etwa „Zu Diensten!“ oder „Wie kann ich Ihnen helfen?“ schallte uns von überall her entgegen. Ich war froh, dass Angel dabei war und ich ihn alles mögliche fragen konnte: Was ist das für eine Frucht? Was für Saft ist das? Wie bereitet man dieses Gemüse zu? Ist das ein guter Preis? Was macht der Mann dort? Wieso sieht das so aus? Tausend Fragen, und ich habe es so genossen, einfach mal Reisende zu sein! Ganz lebendig habe ich mich gefühlt.  Im mercado haben wir dann auch eine Begegnung der besonderen Art gehabt – eine Minikatze hat es mir angetan, sie hat sich streicheln lassen, hat mit uns gespielt und war ganz tapsig. Die Frau, an deren Stand sie lebte, hat uns erklärt, dass die Mutter nicht mehr lebt und sie sich um sie und all ihre Geschwister gekümmert hat – diese Kleine war die letzte, die sie noch nicht unterbringen konnte. Ob ich sie nicht haben wollen würde? Na, ich konnte mir das Gesicht von Renzo und Renata vorstellen, wenn ich mit einer Babykatze im Gepäck heimkäme 😉

Nachdem wir den Vormittag durch die Straßen wandernd verbracht hatten, haben wir, zurück in der Pension, noch ein Mittagsschläfchen gehalten (habe ich schon erwähnt, dass Angel gerne schläft?), und wir sind eine Stunde zu spät zum Checkout bereit gewesen. Aber auch hier macht sich die kolumbianische Mentalität bezahlt. „Macht nichts“, sagte der Verwalter, als wir die Schlüssel zurückgaben und uns entschuldigten, und schüttelte den Kopf, als wir fragten, ob wir extra bezahlen müssten. Wir ließen unser Gepäck bei ihm in seiner tienda und wanderten gepäcklos weiter durch die Straßen. Bevor wir gegen 17 Uhr unseren Bus nach Hause nahmen, haben wir noch für 10.000COP (~4€) Mittag gegessen und anschließend in einem kleinen Laden die Spezialität Chinácotas genossen: fresas con crema, Erdbeeren mit Sahne. Soo lecker! Wir haben unsere Lieblingslieder gesungen, auf Spanisch erzählt (ich übe fleißigst mit ihm und fühle mich viel wohler mit der Sprache) und sind dann entspannt zur plaza gewandert, um den Bus zu besteigen. Die Fahrt nach Hause war viel entspannter, weil wir ganz vorne neben dem Fahrer sitzen konnten und es nicht so geschaukelt hat.

Zurück in Cúcuta haben wir uns für ein paar Stunden getrennt, örtlich gesehen natürlich nur, und später hat Angel mich abgeholt, um mich auf eine Semester-Abschlussfeier eines seiner besten Freunde mitzunehmen. Der hatte Angel eingeladen und extra betont, er möge mich doch bitte mitbringen. Nun ist es ja so, dass die Kolumbianerinnen es (meiner Meinung nach) gerne mal übertreiben, was die Outfits angeht und das einfach nicht mein Stil ist, mich so aufzubrezeln. Ich wollte erst in Jeans und Top gehen (was ja auch schick sein kann), aber dann habe ich mich umentschieden und mich in mein einziges schickes Kleid geworfen – das viel strapazierte kleine Schwarze. Ich dachte, das ist mal eine Gelegenheit, bei der nichts schiefgehen kann mit einem schicken Kleid – es würde vermutlich nicht mal auffallen, da ich im Vergleich zu den Kolumbianerinnen sehr schlicht auftreten würde. Angels Blick, als er mich gesehen hat, war dann jedenfalls Gold wert 🙂 Ich hab mich so gefreut, dass er sich so gefreut hat und offensichtlich fand, dass ich gut aussah – und er war natürlich ebenfalls sehr schick … Ich gehe gerne mit ihm weg, weil er so richtig gut aussieht in seiner „dressing up“-Kleidung! Sein Freund war dann sehr nett zu mir, hat mich tausend Dinge gefragt und mir im Laufe des Abend tausend Dinge erzählt – seine Erzählfreude stieg proportional zu seinem Alkoholkonsum 😉 Angel und ich tranken beide nicht, amüsierten uns aber prächtig. Wir konnten nicht tanzen, weil der DJ unfähig war, ordentliche Musik aufzulegen und sinnvolle Übergänge zu schaffen, aber wir machten Sitztanz, stießen mit Wasser an und beobachteten fasziniert, wie sich im Laufe der Nacht mehr und mehr Leute in den in der „Location“ vorhandenen Pool schmissen. Als ich allen erklärte, es sei ganz wichtig, sich beim Anstoßen in die Augen zu schauen, weil sonst 7 Jahre schlechter Sex drohen würden, gab es einen Aufstand und alle, wirklich alle, egal wie betrunken, gaben sich plötzlichst größte Mühe, klar geradeaus in irgendein Augenpaar zu schauen, bevor sie einen weiteren Schluck nahmen …

Als wir gegen Mitternacht nach Hause gingen, war ich sehr glücklich, denn dieses Wochenende war einfach so perfekt. Nicht nur, weil es ein Wochenende mit ihm war, sondern auch, weil ich endlich mal etwas mehr gesehen habe als die Straßen, Gebäude und den Himmel in Cúcuta. Mehr davon sollte es das nächste Wochenende geben … aber davon erzähle ich euch in der nächsten Maus in einem der folgenden Posts! 🙂

Ich hoffe, euch hat dieser Post gefallen und ich freue mich über eure Kommentare, Anregungen und Meinungen!

Un abrazo fuerte! 🙂 ❤

 

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DIY- Müsli … lecker!

Hallo ihr Lieben 🙂

Ich habe in letzter Zeit wieder ganz stark das Bedürfnis, zu bloggen und nehme mir gezielt die Zeit dazu. Heute morgen habe ich auch endlich ein Geschenk in Angriff genommen, dass mir schon seit Februar im Kopf herumspukt – seit ich es bei Marie von coffee and clay entdeckt habe. Ein selbstgemachtes, gesundes und leckeres Müsli 🙂 Ich hatte sofort jemanden im Kopf, für den ich das machen wollte – und jetzt habe ich es endlich geschafft! Hätte ich bloß früher angefangen – es schmeckt köstlich!

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Ihr braucht:            | Vorbereitung: 10 Minuten, Backzeit: 30 Minuten  |

  • 2½ Tassen Haferflocken
  • ¾ Tasse gehackte Mandeln
  • ½ Tasse Sonnenblumenkerne
  • ¼ Tasse Sesam
  • ½ Tasse Leinsamen
  • 4 EL natives Kokosöl
  • 8 EL Honig / Ahornsirup
  • 3 TL Zimt
  • ½ Tasse Rosinen
  • weiteres getrocknetes Obst eurer Wahl

Das Tolle ist, dass man das Rezept variieren und hinzugeben kann, was und wie viel man möchte – nach Geschmack! Wenn ihr also nicht alles oder nicht genauso viel dahabt, wie es hier auf der Liste steht – egal! Ihr könnt weglassen und hinzugeben, wie ihr wünscht 🙂

Zuerst stellt ihr den Ofen an: eigentlich steht im Rezept Umluft 170°C, aber wenn ihr nur Ober-/Unterhitze habt wie ich, geht es auch. Ich empfehle euch, die Hitze zu reduzieren auf ca. 130-140°C. Dann legt ihr ein Backblech mit Backpapier aus.
Während der Ofen vorheizt, gebt ihr die Haferflocken, die Mandeln, die Sonnenblumenkerne, den Sesam und die Leinsamen in eine große Schüssel und mischt alles 1x durch. Dann gebt ihr das Kokosöl, den Honig/Sirup und den Zimt in einen Topf und erhitzt die Mischung (nicht kochen!) unter Rühren. Weil das zusammen wohl nur eine leichte Süße ergibt, habe ich noch ein bißchen flüssigen Süßstoff dazugegeben, ihr könnt aber natürlich mehr Honig/Sirup hinzugeben, wenn ihr genug dahabt. Wenn alles geschmolzen ist, gebt ihr die Masse in die Schüssel, vermischt alles und verteilt es dann auf dem Backblech.

Für 30 Minuten wird die Mischung im Backofen geröstet. WICHTIG: alle paar Minuten solltet ihr die Mischung umrühren/wenden, sonst brennt euch alles an und schmeckt statt köstlich eher verbrannt! Danach lasst ihr die Mischung abkühlen und gebt schließlich das getrocknete Obst eurer Wahl dazu und mischt auch das alles nochmals durch. Bei mir waren es Rosinen, Cranberries und Bananenscheiben. Außerdem hab ich ein paar Schokostreusel reingeschmuggelt 😉 Lecker, lecker. Ich hab meine Mischung in ein schönes Glas gegeben und werde zur Verschenkzeit noch ein Band darum binden, eventuell ein paar Blümchen … mal sehen 🙂

Und natürlich habe ich probiert – nicht, dass es nachher nicht schmeckt! Mit den obigen Mengenangaben habe ich genug übrig behalten, um ein zweites Glas füllen zu können. Das reicht auf jeden Fall erstmal … yamyam 🙂 Was haltet ihr davon? 🙂

Foodie – Rumkugeln

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein ganz wunderbar einfaches Rumkugel-Rezept für euch. Ich habe es von einer Mitschülerin bekommen und sofort ausprobiert. Das Produkt ist so unglaublich lecker, und es dauert maximal 30 Minuten, die Kugeln herzustellen. Aus den Zutaten unten lassen sich ca. 20 Rumkugeln herstellen und die Herstellung lässt sich auch in den allerkleinsten Studentenküchen bewerkstelligen. Los geht’s!

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Ihr braucht:                                              | max. ca. 30 Minuten |

Marmorkuchen (400gr)
Blockschokolade (200gr)
Schokoraspeln (ca. 120gr)
1x Rumaroma
Wasser

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Topf, Löffel, Schere
Schüsseln: eine große tiefe, eine kleine tiefe und eine flache
Schneidebrett, Messer, Teigschaber, Pfannenwender o.ö.

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Und so wird’s gemacht:

Ihr füllt Wasser in einen Topf, stellt die kleine, tiefe Schüssel hinein und bringt das Wasser langsam zum Kochen. Währenddessen zerkleinert ihr die Blockschokolade auf dem Schneidebrett und gebt sie gleich nach dem Schneiden in die Schüssel, sodass die ersten Schokostückchen schon schmelzen können. Zwischendurch rührt ihr immer mal wieder um, dass unten nichts ansetzt.
Während die zerhackte Schokolade schmilzt, zerschneidet ihr den Marmorkuchen in kleine Stücke und gebt diese in die große Schüssel. Das Schneidebrett braucht ihr noch, also legt es in Griffweite beseite. Dann zerbröselt ihr die Stücken, ich habe dazu erst einen Mörserstab genommen, danach einen Pfannenwender, mit dem es bedeutend besser ging. Die Brösel sollten so klein wie möglich sein. Wenn ihr damit fertig seid, mischt ihr noch das Rumaroma unter.

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Jetzt holt ihr die flache Schüssel, füllt die Schokostreusel hinein (eine der kleinen Tüten hat gereicht für meine Masse) und legt das Schneidebrett wieder bereit. Nach diesen Arbeitsschritten sollte die Schokolade fertig geschmolzen sein. Ihr mischt noch 6 EL Wasser unter und dann gebt ihr das Gemisch in die Schüssel mit dem zerbröselten Marmorkuchen. Und jetzt geht’s daran, alles miteinander zu vermengen. Das macht ihr am besten per Hand. Wenn die Masse eine gute Konsistenz erreicht hat, geht es daran, die Rumkugeln zu formen und durch die Streusel zu rollen. Danach könnt ihr sie auf das Schneidebrett legen und festwerden lassen. Fertig!

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Ich habe mir sagen lassen, dass es am besten ist, wenn man die Rumkugeln nicht im Kühlschrank lagert, sondern in einer Plastikdose, da sie sonst viel zu fest werden. Zum Lagerprozess wird es bei mir, glaube ich, gar nicht erst kommen, wenn ihr wisst, was ich meine 😉 Das Wunderbare bei diesen Rumkugeln ist, dass sie einfach und schnell herzustellen sind und ganz genauso schmecken, wie die, die man beim Bäcker kaufen kann, mit dem Unterschied, dass man weiß, was genau drin ist. Außerdem sind sie sehr günstig, ich habe noch nicht einmal 4€ für alle Zutaten ausgegeben. Wenn sich euch also mal ganz plötzlich Kaffeegäste ankündigen -„Wir sind grad in der Gegend, das ist doch kein Problem, oder?“ – könnt ihr sie guten Gewissens empfangen. Ich hoffe, die Rumkugeln schmecken euch!

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Farm Charm – Unter dem Meer

Am 20. 06. wurde Miss Ingrid ein Jahr älter – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt sie war. Natürlich gab es eine Motto-Party, und, kleine Prinzessin, die sie ist, war es sehr, sehr ‚girly‘: „Meeresprinzessinnen“ sollten alle werden. Zum Glück hat Lynda ein “ / Unter dem Meer“ hinzugefügt, sodass uns eine Alternative zur Verfügung stand. Für ungefähr 3 Wochen löcherte Ingrid Kate und mich, ob wir uns schon Gedanken über unsere Kostüme gemacht hätten, wir müssten nämlich auf jeden Fall eins tragen. Kate und ich hatten nicht vor, uns in Prinzessinnen zu verwandeln – auf der Farm auf Grund mangelnder Materialien auch unmöglich – nunja, nicht unmöglich, aber wenn wir uns verkleiden, dann richtig. Wir steckten die Köpfe zusammen und grübelten, was es so unter dem Meer gibt. Zunächst fiel unsere Wahl auf Spongebob und Patrick – das wurde aber wieder verworfen, weil wir nicht genügend gelbe Farbe hatten, um einen Karton anzumalen. Dann habe ich beschlossen, mich in Nemo zu verwandeln – den Film hatte ich kurz zuvor mit den Kindern geschaut und mein Entschluss stand fest. Kate und Adrien durchforsteten google images und entschieden sich für Quallen.  Die beiden irischen Mädels haben sich kurzerhand einfach ein paar Krönchen gebastelt und Glitzer ins Gesicht geschmiert – für ein last-minute Kostüm klasse. Auch Kate und ich haben die Idee mit offenen Armen begrüßt und sind mit glitzernden Gesichtern zur Party geschwommen. Ich finde, wir alle waren unglaublich kreativ, schaut selbst:

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Bunt gemixte Meereskreaturen.

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Na , was denkt ihr?

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Meine beiden Lieblingsquallen! x

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Erica und Nicola kommen aus Irland – Nicola (r.) ist die neue Lehrerin und Erica (l.) wird wohl meinen Posten übernehmen.

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Wer rockt die Party? Kate und Adrien! 🙂 Beauties.

Die Party war sehr locker und entspannt – draußen auf dem Deck war alles in Meeres-Deko gehalten, auch das Essen. Unter den Gästen waren unter anderem Eltern und Geschwister von Lynda und Darcy, Nachbarn und natürlich Freunde von Ing und Grace. (Eines der Dinge, die mich am Leben im Outback immer wieder erstaunen, ist der Transport. Eine Familie kam nämlich tatsächlich im Helikopter. Wie das wohl sein muss? „Oh, eine Einladung zu Ingrid’s Geburtstag. Klasse, da müssen wir noch den Heli auftanken, mach mal ’ne Notiz im Kalender.“ Pft, no big deal.) Als Spiele gab es für die Kinder eine Schnitzeljagd, deren Durchführung ich übernommen habe, und als Sahnehäubchen gab es eine Piñata in Arielle-Form.

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Unter dem Meer!

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Meeresprinzessin.

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Blubb.

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Schlag zu, Grace!

Nicht alle hatten sich so viel Mühe gegeben wie wir mit unseren Kostümen, aber es war eine wunderbare Party. Die Kinder waren alle entweder Piraten oder Meeresprinzessinnen (klar), die Erwachsenen hatten sich als Piraten verkleidet oder einfach eine Perücke übergestülpt. Ein ziemlich cooles Kostüm hatten sich Lyndas Schwester Kaddy und ihr Verlobter Chris überlegt: er war ein Pirat und sie hatte sich eine Mütze aufgesetzt, die einen Papagei darstellte – so lugte sie immer über Chris‘ Schulter. Putzig.

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Unsere Geburtstagsprinzessin! 🙂

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Wunderschöne, freche Grace!

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Darcys minimalistisches Piratenkostüm.

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Ing, Lynda und Clare, die Cousine der Mädels.

Es gab wunderschöne Momente zwischen uns und den Kindern, denn Kate und ich haben die letzte Gelegenheit wahrgenommen, mit ihnen zu knuddeln und Fotos voneinander zu schießen. Vorhang auf für Dan und Kate:

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(Yummy) Mummy Kate und Dan.

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Crash! 😀

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So viel Spaß! 🙂

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Cup of water …

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‚Where’s your belly button?‘ – ‚Bana? Here!‘

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‚Meeeeeeeeeeeeeeeeeeeep!!‘

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Wie stolz er auf sich ist, der kleine Mann …

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Mein Lieblingsbild.

Auch von mir gibt es (verzeiht, wenn ich es selbst sage) wundervolle Bilder mit meinen 3 Lieblingen:

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Grace und Dan.

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Ing und ich.

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Dan und ich. Wie ich den kleinen Boss vermisse.

Die geladenen Gäste samt Kindern verließen uns nachmittags, sodass für den Rest des Tages nur noch die Familienmitglieder übrig blieben – Schwestern und Eltern von Lynda. Abends haben wir Lasagne gekocht und draußen gesessen und erzählt, Kate und ich haben aufgeräumt und Cocktails gemixt (okay, Kate hat sich um die Cocktails gekümmert 😉 ) und später habe ich Darcy und Lynda ihr Geschenk gegeben. Ich hatte aus den schönsten Bildern, die ich in meiner Zeit von der Arbeit, den Kindern und der Natur geschossen hatte, eine PowerPoint-Präsentation zusammengebastelt und mit Musik unterlegt. Die beiden hatten die Bilder noch nie zu Gesicht bekommen und das fand ich so schade, denn Darcy und Lynda kommen halt nicht oft dazu, Fotos zu machen und das ist nicht fair. Also versammelten sich alle im Wohnbereich, kuschelten sich auf den Sofas, Sesseln und auf dem Teppich zusammen und warteten gespannt. Kaddy und ich hatten meinen Laptop mit dem Fernseher verbunden, sodass die Slideshow auf dem großen Bildschirm laufen konnte.

Es war für mich so schön, die Emotionen auf Darcys und Lyndas Gesichtern zu sehen: Lachen, Tränen, Schmunzeln, Unglaube, Überraschung und wieder Lachen. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie lange ich schon auf der Farm wohne, wie viel ich gegeben bekommen habe und wie viel ich von dieser Zeit mitnehmen werde. Als die Präsentation vorbei war, konnten alle gar nicht fassen, was für schöne Bilder entstanden sind, vor allem, als ich enthüllte, dass meine Kamera eine billige, über 8 Jahre alte no-name Kamera ist. Lynda kam weinend auf mich zu und hat mich umarmt und auch Darcy, der normalerweise eher nicht so über Körperkontakt kommuniziert, hat mich ganz fest gedrückt und sich bedankt.

Und der Abend nahm seinen Lauf. Darcy, Lynda, Kate und ich haben uns später zusammen um die Kücheninsel gepflanzt und über unsere ‚Highs and Lows‘, also Höhepunkte und Tiefpunkte, gesprochen. Das ist eine Brook-Tradition, und seit wir hier sind, fragen wir auch immer, was Darcys und Lyndas Highs mit uns waren. Es war wunderschön, zu hören, was sie an uns schätzen, und Kate und mir standen etwas die Tränen in den Augen, als wir Darcy sagen hörten, dass wir wundervolle  Vorbilder für alle 3 Kinder gewesen seien – Kate besonders für Ing und Grace, ich besonders für Dan, weil er und ich die meiste Zeit miteinander verbracht haben. Als Lynda sagte, dass sie immer zu 100% sicher sein konnte, dass Dan und auch die Mädchen bei mir sicher waren, musste ich echt schlucken. Und als dann sowohl Darcy als auch Lynda sagten, dass wir das beste Team seien, dass sie je gehabt hätten und dass wir wirklich zu einer Familie geworden wären, hätten wir eigentlich vor lauter Glück explodieren können.

Später blieb der harte Kern übrig: Darcy und Chris (Verlobter der Schwester von Lynda), Kate, Adrien und ich. Auf mein Bitten wurde die Gitarre hervorgekramt, Rum und Cola fanden ihren Weg auf den Tisch und wir hatten einen wundervollen Abschluss. Kennt ihr das, wenn man denkt: ‚Diese Party kann echt nichts toppen!‘ und die nächste Party ist noch besser? So ein Gefühl ist das gewesen – die beste Party auf The Brook – und für uns die letzte. Gegen 2.15h sind Adrien, Kate und ich alle gemeinsam ins Bett geplumpst und haben ca. 5 Stunden Schlaf bekommen, bis das Restpacken losging – Chaos!

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Welches Lied jetzt? – Darcy ist ein Meister der Gitarre.

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To the best crew ever.

Wo es für mich hinging mit meinem gepackten Rucksack? Das erfahrt ihr in der nächsten Maus! 🙂

Farm Charm – Dinner for 8

Well, … alles findet ja mal ein Ende und so tut das auch die Brook-Zeit. Nachdem Fraser abgereist ist, blieben ja vorerst nur Kate und ich übrig, und das lief auch richtig gut. Nach meinen Abenteuern in und um Cairns bin ich wieder nach Townsville gereist, wo ich von Darcys Bruder und einem Neuankömmling für die Farm begrüßt wurde. Adrien ist Franzose, 21 Jahre alt und studiert in Toulouse irgendwas mit Landwirtschaft (fragt mich nicht, was genau). Er ist für 3 Monate in Australien, um praktische Erfahrung im Umgang mit Vieh ect. zu sammeln und wird somit täglich mit Darcy zusammenarbeiten. Wir waren alle etwas nervös nach dem Disaster mit Fraser, aber Adrien ist unglaublich klasse. Er ist witzig, positiv, lässig und entspannt – wir haben so viel mit ihm gelacht und es hat sich nach ein paar Tagen angefühlt, als wäre er schon ewig bei uns. Er war so lieb, uns jeden Morgen Frühstück anzubieten und abends schloss er sich unserem gemeinsamen Zähneputzen an – toothbrush party! So schön 🙂

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Dem alteingesessenen Team standen große Änderungen bevor, denn Kate sollte am 21.06. abreisen und die Ankunft der neuen Lehrerin und einer ihrer Freundinnen stand für den 17.06. im Kalender – und auch ich würde meine Koffer bald packen, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls haben wir beschlossen, dass wir als altes Team plus Adrien noch ein mal gemeinsam ‚feiern‘ wollen – ein Abschied für uns, ein Willkommen für Adrien. Und so haben wir für Freitag, den 12.06. zum Abendessen geladen – in unserer bescheidenen Bleibe. Das war das erste Mal in 5 Monaten, dass wir die Familie eingeladen haben und wir waren ganz schön aufgeregt und vorfreudig. Adrien war für den Appetiser zuständig, Kate für den Hauptgang, ich für den Nachtisch und die Deko des Raumes. Natürlich hat alles geklappt, wie es sollte – nicht! 😉 Wir sind mit der Zeit überhaupt nicht hingekommen, da wir wirklich alles selbst gemacht haben und uns ja auch noch fertig machen wollten. Aber zum Glück hatten auch Darcy, Lynda und die Kinder etwas Zeitdruck und so haben wir einfach alles eine halbe Stunde nach hinten verschoben – und alles lief gut.

Wir haben beschlossen, mexikanisch zu kochen, angeführt von französischen Käse-Blätterteig-Häppchen und gefolgt von Apfelstreuselkuchen à la Katha. Ziemlich merkwürdige Mischung, ich weiß, aber es hat gepasst 😉 Kate hat ihren Fajita-Teig selber gemacht und auch alle selber ‚gebraten‘ – mit Hilfe von Adrien. Dann haben wir ganz viele Soßen und Dips hergestellt, Gemüse geschnippelt und gekocht – yummi! Die Familie hat Wein und Käse mitgebracht, außerdem einen selbstgemachten Dip und Chips – richtig schön.

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Den ganzen Abend haben wir gesessen und gegessen, getrunken und gelacht – und natürlich ganz, ganz viel erzählt, von der Arbeit, haben uns an witzige Dinge erinnert, die die Kinder oder jemand anderes angestellt haben, wir haben Musik gehört und das Zusammensein als Team genossen. Im Laufe des Abends haben Grace und Ingrid Kate und mir jeweils eine große Tüte voller Geschenke in die Hand gedrückt – Überraschung! Das waren unsere Abschiedsgeschenke, denn obwohl es am Samstag vor der Abreise noch eine Party geben würde, wollten Darcy und Lynda das lieber im kleinen Kreis machen, weil es persönlicher war so. Kate und ich haben beide Schmuck bekommen und auch jede ein Outback-Kochbuch (juchu!) 🙂 Außerdem hat jede von uns eine kleine Auflistung bekommen, was die Familie an uns schätzt (siehe auch: Home Sweet Home) und jede noch einen kleinen, persönlichen Brief. So ein wunderbarer Abend!

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Family. ❤

Farm Charm – Zivilisation

Uuuuh, Zivilisation. Das bedeutet unter anderem:
Straßen. Autos. Ampeln. Verkehr. Menschen. Läden. Lichter, Straßenlaternen. Busse.

Am Donnerstag haben Kate, Fraser und ich uns gegen 14h auf den Weg in die Stadt gemacht. Der eigentliche Grund war ein Zahnarzttermin von Kate, aber verbunden damit waren mehrere andere Dinge, unter anderem auch Frasers Abreise. Das hat die Stimmung ganz schön gedrückt, aber wir haben uns allergrößte Mühe gegeben, die letzten Stunden mit ihm zu genießen. Außerdem haben wir Wajihah wiedergesehen, die extra noch eine Nacht länger in Townsville geblieben ist. „The Brook Crew“ war wieder beisammen!

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Kate, meine Wenigkeit, Wajihah und Fraser formen die Brook-Crew!

Nachdem wir also 4 Stunden über Queenslands einsame Straßen gefahren waren – Fahranweisung waren: rechts, links, rechts – kamen wir in Townsville an und haben unsere Zimmer bezogen; durch einen glücklichen Zufall haben wir für den Preis eines Schlafsaales Doppelzimmer bekommen, sodass Kate und ich uns eines geteilt und Fraser und Wajihah im anderen genächtigt haben.
Wir haben uns kurz frischgemacht und das Hostel auskundschaftet, dann haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um etwas zu essen. Im Pub haben wir uns dann über unsere Zukunftspläne ausgetauscht, da Wajihah am nächsten Tag nach Cairns reisen sollte, für Fraser ging es zurück nach Sydney und auch Kate wird in einer Woche abreisen! Außerdem haben wir Fraser nach seinen „Highs and Lows“ gefragt, also seinen Höhe- und Tiefpunkten; eine Brook-Tradition und da er kein BBQ zum Abschied bekommen hatte, fanden wir, dass wir ihn einfach beim letzten gemeinsam Essen fragen sollten.

Nach unserem Abendmahl haben wir uns noch in eine Bar verirrt, die uns überfordert hat an Menschen, Musik und Misswahlen – und mir das teuerste Cider meines Lebens verkauft hat. Den restlichen Abend haben wir dann im Hostel verbracht, wo wir Mädels Fraser in Ruhe gelassen und uns in Kates und meinem Zimmer zusammengesetzt haben, um einfach nur zu quatschen – wie in guten alten Brook-Zeiten.

Am nächsten Tag haben wir uns morgens – mal wieder – von Wajihah verabschiedet und sind dann zu dritt losgefahren, um Kate beim Zahnarzt abzusetzen und im Baumarkt etwas für Darcy und Lynda umzutauschen. Nachdem Fraser und ich uns ein paar Mal erfolgreich verfahren haben, haben wir Kate wieder abgeholt und sind zurück in die Stadt gedüst. Nach kurzer Selbstverfügung kam dann der furchtbarste Teil des Tages: die Fahrt zum Flughafen und der Abschied von Fraser. Nach Umarmungen und guten Wünschen haben wir gewunken und dann bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr mir dieser Kerl ans Herz gewachsen ist. Auch Kate ist das ziemlich nah gegangen, wenn auch weniger Tränen involviert waren – sie weiß ja, wann sie ihn wiedersieht, ich hingegen bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn an diesem Flughafen das letzte Mal zu Gesicht bekommen habe. Ein winziger Hoffnungsfunke glimmt in mir, dass wir uns eventuell in Neuseeland treffen, aber das wird vermutlich nicht so einfach.

Den restlichen Tag haben wir in allen möglichen Läden verbracht, unter anderem einem Friseur (meine neue Frisur zeige ich euch in den nächsten Tagen! Bin schon gespannt, was ihr sagt!) und 2nd-Hand-Shops. Abends sind wir auf den 286m hohen Castle Hill gefahren, um uns einen 360°- Sonnenuntergang anzuschauen. Es war echt atemberaubend, auf der einen Seite die Stadt mit ihren Lichtern, auf der anderen Seite aber die Sonne ins Meer tauchen zu sehen, in dessen Mitte die schwarze „Magnetische Insel“ schwamm.

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Kate und der Sonnenuntergang – wunderschön, wie ich finde.

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Die untergehende Sonne lässt die Felsen rot erstrahlen – ein klasse Kontrast zum Meerblau und Himmelviolett.

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Magnetic Island – 8km vom Festland entfernt.

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Time to stop and stare – findet ihr Kate?

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Solch lebendige Farben!

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Am nächsten Tag haben wir uns nach dem Auschecken unseren Weg durch die Stadt zum Strand gebahnt, um in Juliette’s Café etwas zu trinken, unsere Füße im Sand zu vergraben und die Sonne auf unserer Haut zu genießen. Danach ging es dann Richtung Farm – das Abenteuer Zivilisation ist erfolgreich abgeschlossen.

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Kaffee, gute Bücher und nette Gesellschaft – ein wunderbarer Start in den Tag.

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Diese Brände sind kontrollierte Brände – zum einen machen sie die Erde fruchtbar, zum anderen werden so natürliche Brände verhindert, die in der Trockenzeit einfach ausbrechen und unberechenbar wüten.

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Die 2 Kerle in diesem Auto haben uns unsere Heimreise ungemein versüßt, indem wir immer wieder aneinander vorbeigefahren sind und gehupt haben. Als wir auf die Landstraße heimwärts abbogen, haben sie sogar gewunken. Australia, mate.

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Hit the road, Jack.

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Hier links, nach 1 Stunde rechts, und nach einer weiteren Stunde wieder links. Easy as, mate.

Paprika-Ei-Sandwich

Nachdem ich die zweite Hälfte meines Vormittags drüben mit der Herstellung von Zitronenbutter verbracht habe und gerade die fertige Masse in Gläser füllte, kam Ingrid hereingestürmt und sagte: „Katha, ich muss dir was sagen!“ – „Okay, schieß los!“ – „Mit all diesen leckeren Sachen, die du immer kochst und backst, solltest du zu ‚Masterchef‘ [TV-Sendung] gehen!!“  Ist das nicht süß? Da schmeckt mir mein spätes Mittagessen doch gleich viel besser, und ich habe beschlossen, es mit euch zu teilen, weil es echt einfach, gesund und superlecker ist.

Ihr braucht:

1 Paprika
2-4 Eier
(für 2 Scheiben Paprika braucht ihr 2 Eier)
Öl
Salz und Peffer

Zubereitung:

Paprika waschen, in Scheiben schneiden und die weißen Teile entfernen.

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Öl in der Pfanne erhitzen und die Paprika von einer Seite anbraten. Während des Bratens die Eier in einer Tasse vermixen und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Dann die Paprikascheiben wenden und die Eimasse hineingießen. Idealerweise bleibt das Eigemisch innerhalb der Paprika, aber wenn nicht, macht es auch absolut nix.

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Während die Paprika-Eier fertig braten, 2 Scheiben Toast in den Toaster schieben und dann mit Frischkäse bestreichen. Paprika-Eier teilen und auf die Toastscheiben legen, eventuell nachwürzen und genießen! Lecker!

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