Tag-Archiv | Lichter

Aventuras Nuevas – Bucaramanga 3

Weiter geht es mit Tag 3 (und 4) in Bucaramanga! Hier Teil 1 und Teil 2.

Morgens habe ich in dem kleinen Lädchen unten an der Ecke Obst, Brot und Eier gekauft, und diese dann prompt liegen lassen … Hier werden Eier einfach in eine kleine Plastiktüte gesteckt und die hatte ich auf dem Tresen übersehen. Ich habe sie dann nachgeholt und uns Frühstück gemacht, diesen Morgen hat Angel abgewaschen und aufgeräumt und dann haben wir uns auf den Weg ins Shoppingzentrum „Cacique“ gemacht, wo wir unter anderem durch die Läden gestrichen sind, einen Freund von Angel getroffen und schließlich Mittag gegessen haben. Ich habe ein paar Kleidungsstücke anprobiert, aber ich mag es nicht, wenn jemand auf mich warten oder ich Kleidung präsentieren muss, sodass das recht fix vorbei war. Wir haben uns einfach viele verschiedene Läden angeschaut, ich habe Highheels anprobiert, die er mir verboten hat zu kaufen, weil ich damit noch viel größer bin als er, wir haben nach Fußkettchen und Piercings gesucht und uns schließlich für ein Mittagessen von Subway entschieden. Das haben wir dann in dem Teil des Einkaufszentrums eingenommen, der einen wunderbaren Blick auf die Stadt bot.

 

Nachdem wir in diesem Einkaufszentrum genug gestöbert hatten, sind wir nachmittags mit einem Bus in den Stadtteil „Floridablanca“ gefahren. Wir sind an einer Ecke ausgestiegen und durch die Straßen zu einem parque gelaufen, wo wir ein paar Fotos gemacht haben von Kirchen und Gebäuden, und ich mit einem Kind gespielt habe – ein kleines Energiebündel, das es genial fand, von einem Podest in die Arme seiner Mama zu springen, um dann wieder zur Treppe zu laufen …  Auf dem Weg zu diesem Platz haben wir an einem Auto gestoppt, dessen Kofferraum eine kuriose Sammlung an Dingen offenbart hat. Komische Schwämme, Stöcker und was weiß ich nicht noch alles … ich habe ein Stück dieses Schwammes gekauft, den ich ein paar Wochen später als Badeschwamm in Weihnachtsgeschenkpapier gewickelt habe.

Aber zurück zu unserem eigentlichen Ziel in Floridablanca: viele unserer Freunde hatten uns geraten, dort die obleas zu probieren, und das hatten wir vor. Obleas sind riesige oblaten-ähnliche Waffeln, die man mit ganz vielen verschiedenen süßen Zutaten/Aufstrichen essen kann, wie ein Sandwich werden sie serviert. Die obleas in Floridablanca, wie sowohl der Stadtteil als auch das Restaurant (Obleas Floridablanca) hießen, waren extragroß und extrateuer, weil es eben eine touristische Sache war. Wir haben uns gleich auf den Weg zu dem Restaurant gemacht, wo wir schließlich im überfüllten Eingangsbereich die Karte studiert haben. Die angebotenen obleas hatten dann auch wundervolle Namen wie etwa Afrodisiaca, Amor de tres, Divorcio, Mi Gran Amor und Amor Eterno. Das Aussuchen war also dementsprechend mit viel Witzelei verbunden 😉 Ich habe mich für Chocoblea entschieden, also eine Waffel mit Schokolade, Arequipe (Karamellcreme) und Sahne, Angel hat, glaube ich, Eclipse (Arequipe, Käse und Erdbeercreme) gewählt. Wir haben ewig viel dafür bezahlt, bestimmt fast 6.000COP für meine und ein bißchen weniger für seine Waffel. Stühle bzw. Tische zu finden war ein Akt, aber wir haben es geschafft und den Tisch später mit einer Familie geteilt, während wir unsere superleckeren Kalorienbomben vertilgt haben. Ich habe meine nicht geschafft und sie mir mit viel Kleberei für später eingepackt.

Danach sind wir wieder Richtung Hauptplatz gegangen und haben uns dort ein Taxi gesucht, das uns zum Cristo fahren sollte. Der Cristo ist eine riesige Statue des Christus auf einem hohen Berg, die mit einer Seilbahn zu erreichen ist. Das Areal nennt sich Cerro del Santisimo – „Hügel des Heiligen“ in etwa. Meinen Infos zufolge wurde die Konstruktion des Cristo im Jahr 2014 begonnen und der „Ecoparque“, wie das Areal auch gennant wird, in 2015 für Besucher eröffnet. Der Cristo misst 37 Meter an Höhe und ist somit 17m größer als die berühmte Christus-Statue in Rio de Janeiro, Brasilien.

Geplant war eigentlich, zum Cristo zu laufen, aber es war erstens schon spät und Angel wollte mit mir den Sonnenuntergang angucken, und zweitens wussten wir den Weg auch nicht. Es hat sich als vernünftig herausgestellt, das Taxi zu nehmen, denn wir hätten mehrere Kilometer bergan in völliger Dunkelheit wandern müssen und wären erst mitten in der Nacht angekommen. Der Taxifahrer hat uns abgezockt, was den Fahrpreis anging (8.000 COP!!), aber wenigstens waren wir pünktlich an der Basis. Die Seilbahn, mit der man von der Basis auf den Hügel fährt, der den Cristo beherbergt, überbrückt 1380 Meter Distanz und man hat einen wundervollen Ausblick auf die Stadt und die grünbewaldeten Flächen. Wir haben für je 22.000COP (7€) die Tickets für die Seilbahn gekauft und sind über den dunklen, begrünten Bergwände auf den cerro geschwebt.

Oben angekommen war es eine Farb- und Geräuschexplosion – zumindest für mich. Ruhig (visuell sowie akkustisch) kann Kolumbien einfach nicht. Überall waren weihnachtliche Lichter in allen möglichen Farben angebracht, dazu Scheinwerfer, die alles beleuchteten, was nicht durch die Lichterketten illuminiert wurde, und natürlich waren die Besucher auch ziemlich laut. Der Ausblick über die Stadt war aber dann wirklich spektakulär. Alles leuchtete in weiß und orange und es war magisch. Ein paar Fotos sind mir gelungen. Ich muss sagen, dass ich den Cristo am wenigsten beachtet habe, obwohl er ja eigentlich die Hauptattraktivität war … aber was soll ich eine große, weiße Statue anstarren, die nichts tut, wenn ich mich an einem zauberhaften Stadtpanorama sattsehen kann? Wir hatten dann das Glück, dass es eine Tanzshow gab, die wirlich beeindruckende Tänzer und Stile präsentiert hat, und danach gab es Wasserspiele, sowohl „Choreographien“ nur mit Wasserfontänen als auch bebilderte Wasser“vorhänge“. Wir haben uns auf den Stufen niedergelassen, die Tänze bestaunt und beklatscht, die Wasserspiele genossen und ich habe meine restliche oblea aufgegessen, während ich zwischen Angels Beinen eingekuschelt saß und mich sehr wohl gefühlt habe. Wir haben gescherzt und gefachsimpelt und die Zeit zusammen genossen.
Wer mehr sehen möchte, kann gerne auf diesen Link klicken und sich verschiedene Videos ansehen (z.B. unter dem Feld „El Santisimo“). Als es immer später und unkler wurde, haben wir uns entschlossen, mit der Seilbahn wieder zurück zur Basis zu fahren und haben von dort ein Sammeltaxi/einen Bus zurück nehmen können, das/der für jeden von uns 2.000COP gekostet hat. Dieser hat uns auf einem „Park&Ride“-ähnlichen Parkplatz abgesetzt, von wo aus uns ein Freund von Angel abgeholt hat. Der hat uns zu einer Pizza eingeladen und ich habe mich mit seinen Cousins auf Spanisch unterhalten, während Angel und er sich ausgetauscht haben. Es war ein schöner Abschluss, und der Freund hat uns dann ganz in der Nähe von unserem zu Hause rausgelassen, soass wir nicht lange laufen mussten. Wir haben uns sehr viel verfahren auf dem Nachhauseweg und mussten lachen, weil dies mit viel Geschrei einherging … „Hier links, nein doch rechts, argh! – Nein HIER links, nicht da!“ Irgendwann standen wir dann in der Nähe unseres zu Hauses, liefen heim und fielen müde ins Bett, nachdem wir uns verabschiedet und für die Gastfreundschaft bedankt hatten.
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Am nächsten Tag schliefen wir relativ aus, packten unsere Sachen und nach dem normalen Prozedere (Frühstück und Abwaschen) verließen wir die Wohnung, um uns mit Hab und Gut auf den Weg zum Busterminal zu machen. Wir fuhren mit dem Taxi, Angel organisierte uns Plätze im Bus nach Hause und wir hatten gerade noch Zeit, ein bißchen etwas zu Essen und Reisekrankheitstabletten zu kaufen, dann ging es auch schon los. Ich weiß auch nicht, was das dieses Mal war, aber es war megakalt in diesem Bus, obwohl es Tag war. Die Klimaanlage war an und der Fahrtwind wehte durch die offenen Fenster, obwohl uns allen kalt war, und mir wurde ganz ganz schnell eisig kalt. Wenigstens wurde ich dieses Mal von der Reiseübelkeit verschont – Angel erwischte es aber leider, und er verbrachte die meiste Zeit der Reise mit abgeschirmten Augen, zugedeckt auf meinem Herzkissen schlafend. Ich bestaunte zitternd die tolle Landschaft, von der ich auf der Hinfahrt ja nicht so viel sehen konnte aus eben den Gründen, die jetzt meinen armen Freund lahmlegten und zog nach und nach mehr Socken oder Pullover aus meiner Tasche … bis mir ein älteres Pärchen von der Rückbank aus seine flauschige Decke anbot, mit der es sich gegen die Kälte schützte. „Nimm sie schon!“, insistierten beide und ich nahm dankbar an. Bei einem kleinen Zwischenstop auf der Hälfte der Reise wärmten wir uns mit agua miel con queso und kamen dann im Laufe des Nachmittags/Abends wieder in Cúcuta an. Am nächsten Tag ging es wieder zurück in die Familie und am Tag danach zurück in meinen Alltag.
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Ich hatte in Bucaramanga eine schöne Zeit mit Angel und habe es genossen, mehrere Tage alleine mit ihm in einer neuen Stadt zu sein, neben ihm einzuschlafen und aufzuwachen, einfach mal raus zu seinem aus dem ganzen Alltagsgrau, das mein Leben (und seins vermutlich auch) in Cúcuta leider geworden ist, und ein bißchen mehr von Kolumbien zu sehen. Dieser Kurzausflug war ein willkommener Farbklecks, und umso schöner mit ihm.
Danke dafür, dass ihr mitgereist seid, ich hoffe, euch haben die Beiträge gefallen 🙂
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Aventuras Nuevas – Feliz Navidad y Feliz Año

Ich weiß, dass ich etwas spät dran bin für Weihnachtswünsche und irgendwie auch für Neujahrswünsche – sonst gar nicht mein Stil, aber wieso sollte es in Kolumbien anders sein als in Deutschland? Auch hier gab es last minute-Stress, verschiedenster Art. Aber der Reihe nach.

Zunächst einmal habe ich festgestellt, dass ich zu Weihnachten doch ein paar Menschen beschenken kann, und das hat mich recht glücklich gemacht. Das geht an Weihnachten oft verloren, finde ich: es geht nur um Geschenke und wer etwas bekommen muss, wer wohl beleidigt ist, wenn er nichts bekommt, für wen unbedingt das perfekte Geschenk gefunden werden sollte. Dabei geht es nicht mehr darum, warum man diesen Menschen beschenkt, sondern dass und was man schenkt. Ich hatte mich diesbezüglich auf ein ruhiges Weihnachten eingestellt, da ich nichts nach Deutschland schicken und von dort auch nichts empfangen konnte. Doch dann ist mir aufgefallen, dass ich mich bei einigen Menschen hier bedanken wollte, weil sie mein Leben hier erleichtert haben, mir Lasten abgenommen, mir geholfen, zur Seite gestanden oder mir ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert haben – und bei einigen auch, weil sie Freunde geworden sind.

Ich habe mich also in die Küche gestellt und deutsche Schwarz-Weiß-Kekse gebacken – die gehören bei uns zu Hause zur Weihnachtszeit dazu wie der Baum und der Adventskranz. Die habe ich dann hübsch verpackt (die Suche nach durchsichtigem Geschenkpapier war die reinste Odyssee!), kleine Nachrichten dazu geschrieben und an die Empfänger verteilt. Neben den kleinen Päckchen habe ich auch eine große Menge für meinen Gastvater abgepackt und auch für Angel’s Familie, bei der ich ein zweites zu Hause gefunden habe (sieht die zweckentfremdete ud neu gestaltete Douglastüte nicht aus wie eine „teure“ Verpackung  luxuriöser Backgüter? Ich war so stolz!). Meine Gastmama, Angel’s Mama und auch Angel haben noch extra Geschenke bekommen – und ich habe mich sehr glücklich gefühlt, dass ich an so viele Menschen denken kann, da ich noch nicht ganz 6 Monate hier lebe und schon so vielen Menschen dankbar sein kann. Das war für mich eine tolle Erfahrung.

Zusätzlich zu den Geschenken musste ich meine Koffer packen – ich bin am 23. zu Angel „gezogen“ für ein paar Tage. Das hatten wir schon vor ein paar Wochen so geplant, da es Unstimmigkeiten in meiner Gastfamilie gab und wir uns auf einen Auszug am 23.12. geeinigt hatten. Die Umstände dieser Entscheidung haben sich zwar wieder geändert, sodass das Packen im kleineren Stil verlief als ursprünglich angedacht, aber an dem Plan haben wir trotzdem festgehalten, da ich Weihnachten gerne mit ihm verbringen wollte. Aber nicht nur für den Aufenthalt bei ihm mussten meine Koffer gepackt werden, sondern auch für meine erste weitere Reise in Lateinamerika: am 26.12. sollte es für mich nach Peru gehen, genauer gesagt in dessen Hauptstadt Lima. Diese Reise war notwendig, um ein neues Touristenvisum beantragen zu können, da ich vorhabe, noch länger in Kolumbien zu bleiben und mein jetziges Visum nur bis zum 02.01. (morgen) gültig ist. Bei der Aus- und Einreise würde ich einen neuen Stempel in meinen Pass bekommen, der mir erlauben sollte, erneut 90 Tage in Kolumbien zu bleiben.

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Mein Lebenslauf – Hoja de vida

Mein Wunsch, länger in Kolumbien zu bleiben, hat mehrere Gründe: zum einen möchte ich länger bei Angel bleiben können und zum anderen möchte ich gerne weiter an meinem Spanisch arbeiten, was ich zu Hause in dem Stil wie hier nicht könnte. Da es aber in meiner Gastfamilie, wie erwähnt, Unstimmigkeiten gab und wir uns dazu entschieden hatten, den Vertrag nicht zu verlängern, musste ich mich nach einer Alternative umschauen, was ganz schön an meinen Nerven gezogen und auch die Zeit mit Angel belastet hat. Er hat mir geholfen mit allem, was ich nicht alleine schaffen konnte, und wir haben meinen Lebenslauf bei mehreren Englischinstituten eingereicht. Privat habe ich mich natürlich auch umgeschaut und -hört und es ergaben sich viele, viele Möglichkeiten … die leider alle nach und nach in sich zusammengefallen sind, leise, aber meine Welt hat es doch erschüttert. Ich habe während dieser Wochen gelernt, dass die Kolumbianer zwar sagen, dass sie helfen werden, aber eigentlich meinen, dass sie helfen möchten. Ein großer Unterschied, denn irgendwann stellten alle, die mir Hilfe zugesagt hatten, dann fest, dass sie nicht helfen konnten und ich stand da – desillusioniert, hilflos und ganz verzweifelt.

Zum Glück hat mich dann ein Englischinstitut zu einem Interview eingeladen – und ich werde im Februar beginnen, als Lehrerin in der ISE -International School of English- zu unterrichten. Die Stunden, die ich absolvieren muss, sind exorbitant, die Pflichten, die ich habe, sind kolossal und breitgefächert und die Arbeit, die ich außerhalb meiner Arbeitszeit abzuleisten habe, ist gewaltig. So viel zum Soll; auf der Haben-Seite steht ein ziemlich kümmerlicher Lohn und karge Freizeit, dafür aber Zeit in Kolumbien. Was tut man nicht alles …? Wie es eben in Kolumbien so ist, wird alles auf die letzte Minute erledigt, sodass ich am 23.12. morgens ins Institut musste, um meinen Vertrag zu unterschreiben und alles für den Antrag auf ein Arbeitsvisum vorzubereiten. Das hat ziemlich lange gedauert, und zum Arzt musste ich auch noch, sodass ich in Zeitstress kam. Das Arbeitsvisum zu beantragen habe ich nicht mehr geschafft, und muss ich jetzt recht fix erledigen. Ich hoffe, dass damit alles glatt läuft – drückt mir die Daumen!

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Glitzernde, blinkende Lichter kolumbianischer Weihnacht

Weihnachten war dann etwas ganz anderes als zu Hause – hier ist es eher eine große Party mit lauter Musik, viel Alkohol und blinkenden Lichtern. Mir hat die Besinnlichkeit, Ruhe und die Gemeinschaft gefehlt, und obwohl (oder gerade weil) ich inmitten von Angels spanischsprechender, kommender und gehender Familie saß, habe ich mich sehr einsam gefühlt und mich nach Hause gesehnt. Es gab keinen erkennbaren Ablauf für mich, kein Aufgehobensein, kein Zusammensein, wie ich es gewohnt bin und liebe, und auch keinen Baum oder Geschenke. Eine kleine Bescherung haben wir gemacht, als wir von der Familienfeier wieder zu Hause waren, und die Freude über mein Geschenk auf seinem Gesicht zu sehen, war unbezahlbar. Ich habe wieder etwas gelernt dieses Jahr: Weihnachten zu Hause ist etwas Besonderes, und etwas, das ich in den nächsten Jahren mehr zu schätzen wissen werde.

Am 26. hat Angel mich dann morgens zum Flughafen gefahren und ich machte mich auf die Reise nach Lima (Peru) mit Stopover in Bogotá (Kolumbien). Am 31.12. bin ich um kurz nach Mitternacht wieder auf kolumbianischem Boden gelandet und habe gemerkt, wie sehr das ein Gefühl von „nach Hause kommen“ ist, gerade auch dann, als ich gegen 8 Uhr morgens nach einer komplizierten, turbulenten Heimreise leichten Schrittes in Angels Arme lief, der mich in Cúcuta abholte. Mit ihm und seiner Familie habe ich dann auch Silvester verbracht und jetzt ist schon das neue Jahr! Wie flugs das ging! Irgendwie fühlt es sich an, als wäre gerade gestern alles losgegangen mit 2016 … und plötzlich ist es 2017. Bevor es wieder losgeht mit dem ganzen Organisieren, das ansteht, möchte ich mir aber noch die Zeit nehmen, euch meine Wünsche für Weihnachten und Neujahr zu überbringen (nachträglich zwar, aber trotzdem mit der gleichen Herzlichkeit):

Ich hoffe, dass ihr alle eine wundervolle Weihnachtszeit hattet, mit Menschen, die euch am Herzen liegen und denen ihr „Danke“ sagen konntet. Dass ihr zu Weihnachten und auch „zwischen den Jahren“ Zeit hattet, euch zu besinnen auf das, was euch wichtig ist, was gut lief und was zum Glück vorbei ist. Dass ihr reflektieren konntet, was ihr alles geschafft, erreicht und überlebt habt, was euch stärker gemacht und was euch etwas gelehrt hat. Dass ihr euch klar werden konntet darüber, was euch für 2017 wichtig ist, was ihr erreichen wollt und welche Ziele ihr habt. Welche Menschen ihr in eurem Leben haben wollt und braucht und welchen ihr vielleicht freundlich die Tür aufhalten solltet. Ich hoffe, dass ihr gut ins neue Jahr gestartet seid und dass ihr die vielen weißen Seiten, die das Jahresbuch euch bietet, freudig und zuversichtlich mit Farben und Musik, mit Abenteuern, Liebe und Freude, Glücksmomenten, Frieden, gemeinsamer Zeit, Freundschaft … und Leben füllen werdet. Ich wünsche euch, dass ihr 2017 zu eurem Jahr machen und zum Zeitpunkt der nächsten Jahreswende zufrieden sein könnt mit dem, was war, und neugierig auf das blicken werdet, was kommt. In diesem Sinne:

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