Tag-Archiv | Trennung

Good-bye

Good-bye? As in „a good thing“? I don’t think so …

Partings are hard. To me they are usually as heartbreaking as they seemed promising before they actually happen. It’s daunting leaving something behind – the bad things fade away into insignificance as I focus on all the good things that are also left behind – much more colourful and vivid in my mind … and certainly more present in my heart.

So … leaving Colombia was hard, even after all the failed attempts, the disappointments, the struggles … and even harder as I left Angel behind – as just a friend, not as a boyfriend anymore. That hurt more than anything because I care about him in a way I can’t describe, and I am scared of what will happen to us, this new us that somehow isn’t an us anymore … I’m scared of what will happen when we’re apart.

Sitting on the plane AV 9459 from Cúcuta to Bogotá, staring into the dark outside, these thoughts formed in my mind.

It’s scary how fast things can be gone. One last hug and done. The city disappears from view within 15 seconds. Now it’s just dark and cloudy outside, interspersed with the regular blinking of the plane’s lights. Inside it’s fresh, muted and calm. Inside me there’s turmoil. Leaving has two sides, and these two sides are trying to arrange themselves inside me, trying to fit in, rubbing against each other, fighting for the upper hand. It’s unsettling me, shaking my world, the world I have come to love and hate during the past 8 months. As always, the love is stronger, the heart more forgetful of all the things that have gone wrong, making more space for the brighter memories; and making space means something needs to be removed, and I guess that must be why tears are sliding down my cheeks and I seem to be unable to gain control over this mechanism.

The blinking lights on the airplane’s wings are soothing, though, as is the gentle buzz of the airplane and people’s conversations. My breath steadies and my eyes dry up a bit. I breathe. In and out. Let’s see where this journey takes me.

[08.03.2017 – 21.45]

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ArtParasites – How Art Thou Today?

Hallo hallo!

Ihr wisst, dass ich inspirierende Sprüche, Zitate, Songtexte, Wahrheiten und Weisheiten sehr gerne habe. Oft wird in bestimmten Texten ein Gefühl auf den Punkt gebracht, das mich überwältigt hat, ohne dass ich es benennen konnte, und nach dem Lesen fühle ich mich 100 Kilo leichter, weil das Gefühl endlich einen Namen hat.

Ich habe auf facebook eine tolle Seite gefunden, auf der ich mir täglich solche inspirierenden, verstörenden, Wahrheit aussprechenden, melancholischen, bestärkenden … Texte „abholen kann“ – so viele, wie ich möchte, wann ich möchte. Ich finde sie großartig und bin jedes Mal wieder erstaunt, wie viele andere Menschen ein Gefühl zu fühlen scheinen, von dem ich dachte, ich bin damit alleine. Das ist unglaublich erleichternd und ermutigend.

Die Seite auf facebook findet ihr hier, ihr könnt aber auch mit google und „artparasites“ fündig werden, wenn ihr nicht so gerne auf facebook unterwegs seid. Auf der offiziellen Website war ich selbst noch nicht unterwegs, weil ich es lieber mag, die Texte in kleinen Portionen präsentiert zu bekommen und mir Nachschlag nehmen zu können, wenn ich mag – einfach einen Post weiter nach unten scrollen …
Nach diesem Prinzip möchte ich jetzt mit euch die Texte teilen, die mich in letzter Zeit sehr stark berührt haben. Oft waren die Gefühle so einfach und offensichtlich, und doch so hart zu greifen und zu definieren … und dann fand ich sie in diesen Auszügen wieder. Vorhang auf:

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I think I fall in love a little bit with anyone who shows me their soul. This world is so guarded and fearful. I appreciate rawness so much.
– Unknown

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Sometimes I like you so much I can’t stand it. It fills up inside me, all the way to the brim, and I feel like I could overflow. I like you so much I don’t know what to do with it. My heart beats so fast when I know I’m going to see you again. And then, when you look at me the way you do, I feel like the luckiest girl in the world.
– Jenny Han

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I hope that someday, somebody wants to hold you for twenty minutes straight, and that’s all they do. They don’t pull away. They don’t look at your face. They don’t try to kiss you. All they do is wrap you up in their arms, without an ounce of selfishness in it.
– Unknown

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I am learning everyday to allow the space between where I am and where I want to be, to inspire me and not terrify me.
– Tracee Ellis Ross

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I hope I’ll always believe in love. Even if love shames me and tries to destroy me, I hope I’ll want to start again.
– Warsan Shire

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Is it love? Is it idolization? The former happens when you’ve spent time with them, when some of the magic wears off, when you know their flaws, and you decide to bring them coffee when they’re working, or write them sweet messages anyway, but the latter is when you’ve spent little time with them, but you think of them all the time; it crumbles where reality can’t meet imagination.
– Jessica Monet

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Lighthouses don’t go running all over an island looking for boats to save; they just stand there shining.
– Anne Lamott

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I find comfort in knowing that people who I’ve cut out of my life are left with this version of me that simply doesn’t exist anymore. The memory and image of me that they have isn’t who I am, and I’m happy that it’s that way. I’ve changed and grown and they won’t ever get the chance to know the better version of myself that I’ve become during their absence.
– Unknown

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The pearls weren’t really white, they were a warm oyster beige, with little knots in between so if they broke, you only lost one. I wished my life could be like that, knotted up so that even if something broke, the whole thing wouldn’t come apart.
— Janet Fitch

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I choose to love you in silence because in silence I find no rejection, and in silence no one owns you but me.
– Rumi

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And when I asked you how you’d been, I meant I missed you more than I’ve ever missed anything before.
– Iain Thomas

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Sometimes the desire you have for someone is so overwhelming that it leads to an inept ability to govern your own emotional stability, which is poisonous for any committed relationships because it’s muddled with desperation.
– Unknown

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Das war eine Auswahl an den Sprüchen, die mir und meinen unaussprechlichen, weil zu komplizierten Gefühlen in letzter Zeit Worte, Stimme und Gesicht gegeben haben … vielleicht war für euch ja auch etwas dabei! Gibt es ein Zitat davon, das ihr besonders gerne mögt? Oder eins, mit dem ihr überhaupt nichts anfangen könnt, oder eins, mit dem ihr gar nicht übereinstimmt?

So oder so lohnt es sich wirklich, sich bei ArtParasites mal umzuschauen, denn jeder Text gibt einen Denkanstoß, mal größer, mal kleiner, mal liebevoll, mal unerwartet brutal … aber immer ist es ein Schubs, sich mit sich selbst, dem Leben, seinen Gefühlen, den Werten der Gesellschaft … ach, allem möglichen! auseinanderzusetzen.

Habt einen schönen Tag / Abend … wo auch immer ihr gerade seid ❤

Aus dem Mund von … Mark Forster

Hallo liebe Lebensmaler,

ich bin neulich auf einem meiner Streifzüge durch youtube über ein Lied gestolpert: „Zu dir (Weit weg)“ von Mark Forster. Ich konnte den Hype um ihn nie verstehen, darum habe ich auch nicht viel erwartet, als ich das Video anklickte … und dann wurde ich eingehüllt in seine Stimme und den Text und die Melodie dieses großartigen Liedes, und habe mich verstanden und aufgehoben und getröstet gefühlt. Es ist einfach und schnörkellos, ohne große Effekte und Schnickschnack, trifft aber gerade deswegen mitten ins Herz – nicht nur die Melodie, sondern auch der Text. In Bahn und Bus steigen, Abschied nehmen, Skypen, Entfernung überbrücken, Müdigkeit, Alltag meistern, Vermissen – es geht um den Alltag all jener, die Liebe in einer anderen Stadt oder einem anderen Land gefunden haben. Das Lied beschreibt eine Beziehung, die von Distanz, Trennungen, Fragen und Unsicherheit gekennzeichnet ist – die aber gleichzeitig genug Liebe und Sicherheit besitzt, dass es „für immer“ sein kann. Ich finde es so schön – Marks Stimme ist so besänftigend und liebevoll und er erzählt von Gefühlen, die gleichzeitig alltäglich und doch so außergewöhnlich und groß sein können. Die Melodie trägt den Zuhörer wunderbar durch diese kleine (Liebes-)Geschichte … vielleicht lasst ihr euch ja auch tragen?

markforster

 

Breakup Playlist

Hallihallo liebe Lebensmaler!

Als ich mir die Fragen für die Liebster Award-Frageliste ausdenken musste, habe ich den Nominierten die Frage gestellt, welche 5 Songs auf ihrer Breakup- bzw. Trennungsplaylist stehen. Musik ist bei mir in jeder Lebenslage extrem wichtig und ich finde, es tut gut, mit bestimmter Musik die gute Laune noch zu steigern oder sich zu bestimmten Songs so richtig schön gehen zu lassen, wenn es einem beschissen geht. Sich ordentlich in die Trauer hineinzusteigern und zu heulen wie ein Schlosshund kann genauso befreiend sein wie alle negativen Gedanken abzuschütteln und sich auf das Single-Sein zu freuen – und am besten geht das mit den richtigen Songs im Hintergrund. Ich hab mal überlegt, was bei mir so läuft, wenn’s mir mies geht. Tadaaaa – meine nicht vollständige Playlist (klickt auf die Bildchen, um zum Song zu gelangen 🙂 )!


garyallan

oasis

philcollins

arminvanbuuren

kinagrannis

kinagrannis2

coldplay

sum41

jamesbluntscouting for girlsjasonderulobeyoncethekillersboyslikegirls

 

Und bei euch – was läuft da? Ich bin ja immer auf der Suche nach neuer Musik und freue mich über eure Tipps und Anregungen! 🙂

 

Packen

I’m not afraid of anything, I just need to know that I can breathe. I dont need much of anything, but suddenly, suddenly:
I am small and the world is big, all round me is fast moving.
I’m young and I am free but I get tired and I get weak, I get lost and I can’t sleep
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Ich hasse packen. Menschen und Dinge zurücklassen, einen Raum wieder leeren; alle persönlichen Sachen einpacken oder wegschmeißen und ihn seelenlos zurücklassen. Ein weißer Raum ohne Persönlichkeit, ohne jede Spur davon, dass ich mal in ihm gelebt habe.
Und die Zukunft sieht ebenfalls weiß aus: ein unbeschriebenes Blatt, ohne Vorahnung, was bald alles niedergeschrieben werden wird. Mir kommt das Weiß aber manchmal auch schwarz vor: drohend und ungewiss scheint es mir entgegenzugehen, ohne sich darum zu kümmern, ob ich eigentlich schon bereit bin oder nicht.
Ändern kann ich es aber wohl nicht, darum heißt es Zähne zusammenbeißen und erhobenen Hauptes ins Ungewisse schreiten – Regenjacke nicht vergessen für die (Lebens-)Stürme, die da kommen!

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Danke!

Wenn du jemanden wirklich berühren willst, schreibe ihm einen Brief.

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Ich möchte mich bei allen Leuten bedanken, die an mich denken und mir mit Briefen und Karten das Leben versüßen und mir die dringend benötigten Umarmungen senden. Ich schreibe, so oft ich kann, und denke in der Zwischenzeit an euch. Ihr seid die besten. Ich freu mich so, dass ihr mich nicht vergesst.

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